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Tabak - Diagnose

 

 
Diagnose nach ICD ( Tabakanhängigkeitssyndrom ICD-F17.2)

Im ICD-10 werden sechs Kriterien genannt, von denen drei in den letzten 12 Monaten gleichzeitig in Erscheinung getreten sein müssen, damit die Diagnose einer Tabakabhängigkeit gestellt werden kann:

  • Starker Wunsch oder Zwang das Suchtmittel zu konsumieren
  • Eingeschränkte Kontrolle über Beginn, Beendigung und Menge des Konsums
  • Entzugserscheinungen bei Reduktion oder Beendigung des Konsums; Konsum, um die Entzugsymptome zu mildern
  • Toleranzentwicklung: Um eine gleichbleibende Wirkung zu erzielen, sind zunehmend höhere Dosen erforderlich
  • Zunehmende Vernachlässigung anderer Aktivitäten und Interessen zugunsten des Konsums Anhaltender Konsum trotz des Nachweises von Folgeschäden

 

In der Behandlung der Tabakabhängigkeit hat sich der Fagerström-Test für Niktoinabhängigkeit (FTND) als Diagnose-Instrument durchgesetzt, da er die Dimension der Abhängigkeit erfasst.

 
 
Fagerström-Test für Nikotinabhängigkeit (FTND)

Der FTND Wert ist hilfreich für die Dosierung der medikamentösen Therapie mit Nikotinersatzmiteln.

Zum Fagerström-Test

 

 
Biochemische Marker
  • Nikotin-Plasma-Konzentration: im Klinikalltag nicht umsetzbar, außerdem ungenau
  • Thiozyanat-Messung: im Klinikalltag nicht umsetzbar, außerdem ungenau
  • Cotinin-Spiegels im Serum, Speichel und Urin: Labor Psychiatrische Klinik
  • Messung der Kohlenmonoxidkonzentration (CO) in der Ausatemluft: schnell durchführbar, nicht invasiv, ebenfalls gewisse Messungenauigkeit
 

 

 
Tabakentzugssyndrom ICD F17.3

Diagnostische Kriterien nach ICD:

  • Nachweis des Absetzens oder Reduzierung einer Substanz, nach wiederholtem Konsum dieser Substanz, der meist lang anhaltend und/oder in hoher Menge erfolgte.
  • Symptome und Anzeichen, die den unten genannten Merkmalen eines Entzugssyndroms bei Nikotin entsprechen. (siehe unten)
  • Die Symptome und Anzeichen sind nicht durch eine vom Subtanzgebrauch unabhängige körperliche Krankheit zu erklären und nicht besser auf eine andere psychische oder Verhaltensstörung zurückzuführen
 

Nikotinentzugssyndrom:

  • Depressive/dysphorische Stimmung
  • Schlafstörungen
  • Reizbarkeit
  • Nervosität oder Aggressivität
  • Unruhe oder Besorgnis
  • verminderte Konzentrationsfähigkeit
  • verlangsamter Puls
  • gesteigerter Appetit oder Gewichtszunahme

 

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