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Ambulantes OP-Zentrum

Ambulantes OP-Zentrum

Viele operative Eingriffe, wie zum Beispiel Bauchspiegelungen, Gebärmutterspiegelungen und -ausschabungen, Konisationen, Lasertherapien können ambulant durchgeführt werden, teilweise auch in örtlicher Betäubung. Das ambulante Operationszentrum dient der reibungslosen präoperativen Vorbereitung und der umfassenden ambulanten Versorgung der Patientin in direkter Kooperation mit Ihren Frauenärztinnen / Frauenärzten.

Prof. Dr. Bernhard Krämer

Stellv. Ärztlicher Direktor Gynäkologie

Einrichtung: Universitäts-Frauenklinik Tübingen

Telefonnummer: 07071 2982224

E-Mail-Adresse: E-Mail

Leistungsangebot im Ambulanten OP-Zentrum

Der Eingriff erfolgt meist in Allgemeinanästhesie (Narkose), ist aber – falls gewünscht – auch unter bestimmten Voraussetzungen in örtlicher Betäubung möglich. Um einen besseren Zugang zur Gebärmutterhöhle zu schaffen, ist es meist erforderlich, den Gebärmutterhals mit einem speziellen Instrument, welches durch die Scheide eingeführt wird, aufzudehnen. Soll die Ausschabung bei einer gestörten Schwangerschaft erfolgen, wird in der Regel zur Vorbehandlung eine Prostaglandintablette in die Scheide eingelegt. Damit wird eine Erweichung und Teileröffnung des Muttermundes erreicht. Dies erleichtert die Aufdehnung. Manchmal wird vor der Ausschabung die Gebärmutter mittels eines speziellen optischen Instrumentes (Hysteroskop) genauer betrachtet (s.u. Hysteroskopie). Danach schiebt der Arzt ein dünnes Instrument in die Gebärmutterhöhle vor und saugt oder schabt das Gebärmutterschleimhautgewebe ab.

Vorgehen: Mit Hilfe des Spekulums wird die Scheide gespreizt und der Muttermund dargestellt. Der Gebärmuttermund wird mit speziellen Instrumenten festgehalten und der Gebärmutterhals (Zervix) falls nötig vorsichtig erweitert. Anschließend wird ein 3-5 mm dünner Lichtstab (Hysteroskop) über die Scheide in die Gebärmutterhöhle eingeführt. Da die Gebärmutter im Normalzustand nicht entfaltet ist, wird sie durch eine Kochsalz-Spülflüssigkeit etwas aufgedehnt und aufgefaltet. Der Lichtstab ist über eine Videokamera mit einem Bildschirm verbunden. Der Arzt kann auf diese Weise die vergrößerte Innenseite der Gebärmutter und die Abgänge der Eileiter genau betrachten. Bei einer operativen Hysteroskopie wird auf den Lichtstab eine Art doppelläufiges Schaftsystem (Resektoskop) aufgesetzt. Über ein Führungssystem wird dann das eigentliche Operationsinstrument in Form von dünnen Schneidschlingen, Nadeln oder einer Art Kugel ("Rollerball") eingeführt. Diese Geräte arbeiten mit elektrischem Strom und können das Gewebe damit schneiden oder verkochen. Polypen oder Muskelknoten können jetzt abgetragen werden.

Im Rahmen der Krebsvorsorgeuntersuchung können im Bereich des Muttermundes und des Gebärmutterhalses krankhaft veränderte Zellen festgestellt werden, die unter Umständen bereits Vorstufen einer Krebserkrankung darstellen. Die Entfernung dieser Zellen erfolgt mittels eines kegelförmigen (Konus)Schnittes. Im Anschluss wird der entnommene Gewebekegel feingeweblich untersucht. Vom Untersuchungsergebnis ist abhängig, ob weitere Maßnahmen erfolgen müssen. Häufig ist die Entfernung dieses Gewebekegels auch gleichzeitig die endgültige Therapie.

Bei der Lasertherapie der Scheide werden die obersten Hautschichten, in denen sich die Condylome befinden, mit dem Laserstrahl verdampft. Dieser Eingriff wird bei alleinigen Befunden am Muttermund ohne Narkose, bei kleinen Kondylomen in Lokalanästhesie oder bei großflächiger Behandlung in Vollnarkose durchgeführt.

Pflegetips nach Laserbehandlung im Bereich des äußeren Genitale

Vorgehen: Über einen 0,3-2 cm langen Hautschnitt in der Nabelgrube wird ein sogenannter Trokar in die Bauchdecke eingebracht. Durch diesen wird mit Hilfe eines Spezialendoskops (Laparoskop), das an eine Videokamera und an eine Lichtquelle angeschlossen ist, der Bauchraum eingesehen. Bei einer diagnostischen Laparoskopie wird nach der Inspektion des Bauchraumes das Instrument wieder entfernt und die Bauchdeckenwunde mittels Naht verschlossen. Bei einem operativen Eingriff werden über weitere, ebenfalls 0,3-2 cm große Hautschnitte zusätzliche Instrumente eingebracht, mit deren Hilfe die Operation durchgeführt werden kann. Bei der üblichen Methode (gashaltige Laparoskopie) wird Kohlendioxid (CO2) in die Bauchhöhle gepumpt. Bei dieser Methode können Nebenwirkungen wie Schulterschmerzen auftreten.

Um die Ursache von Unfruchtbarkeit zu klären, wird häufig eine Bauchspiegelung durchgeführt (s.o.). Finden sich behandlungsbedürftige Befunde, können sie gegebenenfalls sofort im Rahmen der Spiegelung behandelt werden. Wird die Spiegelung wegen bisher vergeblichen Kinderwunsches durchgeführt, so wird vorher eine Sonde von der Scheide aus in die Gebärmutter eingelegt, über die während des Eingriffs blau gefärbte Flüssigkeit gespritzt wird, um die Durchgängigkeit der Eileiter zu testen (medizinisch: Chromopertubation). Gründe für unerfüllten Kinderwunsch können Verwachsungen zwischen verschiedenen Organen wie Eileiter, Eierstöcken und/ oder Darmanteilen sein. Ursachen können auch Endometrioseherde sein. In der Regel werden im Rahmen der Bauchspiegelung Verwachsungen oder Endometrioseansiedlungen mittels Hitzeenergie zerstört oder aus dem umgebenden Gewebe herausgeschnitten.

Ablauf einer ambulanten Operation

Am Tag der präoperativen Aufnahme, die normalerweise ein Tag vor der eigentlichen Operation stattfindet, erfolgt eine ausführliche Operationsaufklärung, eine anästhesiologische Aufklärung durch den Narkosearzt und die Durchführung eventuell noch ausstehende Untersuchungen.

Möglicherweise muss Ihnen auch noch Blut abgenommen werden. Diese Dinge werden vor jeder ambulanten Operation im ambulanten Operationszentrum durchgeführt. Bei dieser Gelegenheit sollten auch alle Unklarheiten bezüglich Ihrer Operation beseitigt werden, Sie bekommen sämtliche Fragen beantwortet.

Durch die Vereinigung der Gynäkologie und Anästhesie unter einem Dach und durch die neue Ausstattung zur Diagnostik, Operation und Überwachung wird eine optimale perioperative Versorgung gewährleistet.

Bitte nehmen Sie sich für diese Vorbereitung 2-3 Stunden Zeit.

Am vereinbarten Operationstag stellen Sie sich morgens um 7.00 Uhr im ambulanten Operationszentrum vor. Sollte bereits feststehen, dass Sie erst im Laufe des Tages operiert werden, werden wir Ihnen selbstverständlich eine spätere Zeit nennen, zu der Sie in der Klinik erscheinen sollten, um unnötige Wartezeit für sie so gering wie möglich zu halten. Bedenken Sie aber bitte, dass unsere Operationssäle den ganzen Tag über laufen, und daher nicht jede Patientin an erster Stelle operiert werden kann.

Nach der Operation werden Sie von Operateur und Anästhesist abschließend untersucht und bekommen einen Entlassungsbrief mit nach Hause. Hierbei kann Ihnen genau erläutert werden, welche Befunde sich während der Operation gezeigt haben und welche möglichen Konsequenzen sich hieraus ergeben. Selbstverständlich werden Sie nur entlassen, wenn es Ihnen den Umständen entsprechend gut geht. Die Möglichkeit, sie stationär aufzunehmen, falls dies erforderlich ist, besteht zu jedem Zeitpunkt.

Bei Besonderheiten – insbesondere bei Auftreten von Nachblutung, starker Schmerzen, erschwerter Atmung, bleibender Übelkeit mit Erbrechen, Fieber über 38,5 °C oder bei Unklarheiten aller Art sind wir im Universitätsklinikum rund um die Uhr für Sie erreichbar unter der Telefonnummer: 07071 – 29 8 2211 (Pforte Frauenklinik). Lassen Sie sich dann bitte mit dem diensthabenden Gynäkologen verbinden.

Nach der Operation sollten Sie sich innerhalb von 7 Tagen wieder beim einweisenden Frauenarzt/der einweisenden Frauenärztin vorstellen. Vergessen Sie hierbei nicht den Arztbrief der Klinik sowie den Überweisungsschein der Klinik. Beides erhalten Sie von uns bei Ihrer Entlassung.

Die Ergebnisse der Operation werden Ihrem Frauenarzt/Ihrer Frauenärztin gesondert mitgeteilt, was etwa eine bis zwei Wochen dauert. Sollten weiterführende Operationen notwendig sein, melden wir uns bei Ihnen telefonisch. Bitte geben Sie daher bei der Aufnahme eine aktuelle Telefonnummer an, damit wir Sie immer erreichen können.

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