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Kinder- und
Jugendpsychiatrie

Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie im Kindes- und Jugendalter

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211

Adresse: Osianderstraße 14-16
72076 Tübingen


Telefonnummer: 07071 29-82338 allgemeine Informationen


Faxnummer: 07071 29-25146


Notfall Anfahrt

Tagesklinik für Jugendliche

Was ist eine Tagesklinik?

Patientenzimmer und -betten gibt es in der Tagesklinik nicht, nur Gemeinschafts- und Therapieräume. Die Jugendlichen kommen morgens selbständig zur Behandlung und verbringen den Tag zusammen, bei verschiedenen therapeutischen Angeboten, auch in den Schulferien. Abends, am Wochenende und an Feiertagen sind sie zu Hause bei ihrer Familie und in ihrem gewohnten sozialen Umfeld. Die Eltern – oder andere wichtige Bezugspersonen – kommen regelmäßig zu Gesprächen und beteiligen sich an der Behandlung.

Tagesklinik für Jugendliche

Kontakt

EchTAZ

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72764 Reutlingen


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Anfahrt Reutlingen - Tagesklinik für Jugendliche

Tagesablauf

Die Tagesklinik beginnt jeden Morgen um 8 Uhr (in den Ferien um 9 Uhr) und endet um 16:15 Uhr, am Freitag um 15 Uhr.

  • Gemeinsames Frühstück
  • Schule / Einzelstunden / frei nutzbare Zeit
  • Gemeinsames Mittagessen
  • Pause
  • Hausaufgaben / Einzelstunden / frei nutzbare Zeit
  • Therapiegruppen / Einzelstunden
  • Gemeinsamer Tagesabschluss

Wer arbeitet in der Tagesklinik?

Wer arbeitet in der Tagesklinik?

Die Tagesklinik stellt 13 Behandlungsplätze für Jugendliche im Alter von 13 bis 17 Jahren zur Verfügung. Sie bietet die Möglichkeit, intensiv an Problemen zu arbeiten und sich in einem therapeutisch, pädagogisch begleiteten Alltag in einer Gruppe mit anderen Jugendlichen auszuprobieren. Angesprochen sind junge Menschen mit Problemen im schulischen, familiären, sozialen oder emotionalen Bereich. Die Tagesklinik ist nicht indiziert für Jugendliche mit einer Suchterkrankung, in akuten Krisenzuständen oder Störungen des Sozialverhaltens mit hauptsächlich pädagogischem Behandlungsbedarf. 

Das Bezugspersonensystem

Jeder Jugendliche hat zwei Bezugspersonen, die ihn durch die Behandlung begleiten – einen Mitarbeiter aus dem Pflege- und Erziehungsteam, der ihn hauptsächlich im Alltag unterstützt, sowie einen festen Therapeuten. 

Elterngespräche

Die Zusammenarbeit mit den Eltern ist ein weiterer Schwerpunkt der Behandlung in der Tagesklinik. Die Eltern und Bezugspersonen führen regelmäßig (etwa alle zwei Wochen) Gespräche. Teilweise ist der Jugendliche bei diesen Gesprächen dabei. Bei Bedarf können die Eltern sich jederzeit telefonisch an ihre Ansprechpartner wenden. Getrennt lebende Eltern mit gemeinsamem Sorgerecht haben die Möglichkeit, auch einzeln zu Gesprächen zu kommen. 

Behandlungskonzept

Die in unterschiedlichen Bereichen ausgebildeten Fachkräfte arbeiten eng zusammen; entsprechend ist das Behandlungsangebot der Tagesklinik sehr vielfältig. Die Schwerpunkte liegen auf enger einzeltherapeutischer Behandlung durch die Bezugspersonen, sowie auf  gruppentherapeutischen Angeboten aus den Bereichen der Gestaltungs-, Körper- und Psychotherapie (wie Psychotherapiegruppe, Kochen, Theater, Boxen, Bogenschießen, Entspannungstechniken). Eines der Hauptziele der Behandlung ist es, dass der Jugendliche seinen Alltag  mit festen Aufgaben in Eigenverantwortung gestalten und bewältigen kann. So gehört zur Therapie in der Tagesklinik auch der tägliche Besuch des Unterrichts in der Klinikschule (Staatliche Schule für Kranke) oder, zu einem späteren Zeitpunkt in der Behandlung, der Besuch der Heimatschule  oder gegebenenfalls einer gemeinsam gesuchten neuen Schule.

Medikamente

Eine Medikation als Ergänzung zur psychotherapeutischen Behandlung wird im gemeinsamen Gespräch mit Jugendlichen und den Eltern erwogen und nur nach differenzierter Aufklärung oder im Notfall eingesetzt. Die Medikamente bezieht der Jugendliche über die Klinikapotheke. Die Bezugspersonen händigen sie den Eltern im Rahmen der Elterngespräche aus.

Zusammenarbeit mit der Heimatschule, Ärzten, Therapeuten, etc.

Die Tagesklinik bietet auch  einen umfassenden Austausch und eine Vernetzung mit dem weiteren Umfeld des Jugendlichen an. Dazu gehören Lehrer, behandelnde Ärzte und Therapeuten oder das Jugendamt. Dazu erhalten die Eltern ein Formular zur Schweigepflichtentbindung zu Beginn der Behandlung. 

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