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Der Exzellenzcluster 2180 "Image-guided and Functionally Instructed Tumor Therapies" (iFIT) ist der einzige onkologische Exzellenzcluster Deutschlands. Seit 01.01.2019 arbeiten in diesem Konsortium international renommierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und talentierte Nachwuchsforscherinnen und -forscher in einer weltweit einmaligen Kooperation dreier unterschiedlicher Forschungsbereiche zusammen, um neue, individualisierte Krebstherapien zu entwickeln.

iFIT in Zahlen

3
Forschungsbereiche
6
Partnerschaften
70
Publikationen (Stand: Juni 2020)
130
Beteiligte Wissenschaftler/innen

Entwicklung innovativer und nachhaltiger Krebstherapien

Der Exzellenzcluster „Individualisierung von Tumortherapien durch molekulare Bildgebung und funktionelle Identifizierung therapeutischer Zielstrukturen (iFIT)“ zielt darauf ab, ein umfassendes Verständnis biologischer Prozesse in Tumoren zu erreichen, um innovative und nachhaltige Krebstherapien zu entwickeln. Bislang verfügbare Krebstherapien haben sich vielfach als nicht dauerhaft wirksam erwiesen. Zwar gelingt es mittlerweile auch bei Patienten mit fortgeschrittenen Tumorerkrankungen die Krankheit durch moderne medikamentöse Krebstherapien einzudämmen, jedoch kommt es fast immer zu einer Entwicklung von Resistenzen. Die Tumore beginnen trotz Therapie erneut zu wachsen. Die Forscherinnen und Forscher wollen daher die biologischen Prozesse in Tumoren durch funktionelle genetische Untersuchungen umfassend analysieren und mögliche Schwachstellen identifizieren, welche Angriffspunkte für neue Medikamente darstellen können. Der Cluster hat dafür drei maßgebliche Forschungsgebiete identifiziert: 

  • Funktionelle Targetidentifizierung und molekulare Tumortherapien
  • Immuntherapien
  • Molekulare und funktionelle multiparametrische Bildgebung

Drei exzellente Forschungsbereiche

 Funktionelle Targetidentifizierung und molekulare Tumortherapien 
Immuntherapien
Molekulare und funktionelle multiparametrische Bildgebung 

Funktionelle Targetidentifizierung und molekulare Tumortherapien

"Mit dem IFIT Cluster erhoffen wir uns, neue innovative und personalisierte Therapiekonzepte einer hohen Zahl an Krebspatienten zugänglich zu machen." so Prof. Dr. Lars Zender, Sprecher des iFIT-Clusters.

Der erste Forschungsbereich befasst sich mit der funktionellen Targetidentifizierung und molekularen Tumortherapien . Es geht in erster Linie darum, die komplexe Physiologie von Tumorzellen funktionell zu untersuchen und neue Therapien zu finden. Um die Physiologie von Tumorzellen zu untersuchen stehen Screening-Instrumente zur Verfügung, die es erlauben, biologische Prozesse in ihre einzelnen Bestandteile hin zu zerlegen und so besser zu verstehen. Prof. Dr. Lars Zender und  Prof. Dr. Stefan Laufer konnten mittels einer Studie zu einem tiefgreifenden Verständnis der Tumorbiologie und neuen Therapieverfahren beitragen, durch den Einsatz funktionell genetischer Screenings. Um diese Erkenntnisse in neue Therapieverfahren umzuwandeln, wurde das "Tübingen Center for Academic Drug Discovery" (TüCAD2) ins Leben gerufen. Das Wirkstoffzentrum befasst sich mit der pharmakologischen Wirkstoffentwicklung.

Ein weiterer wichtiger Aspekt des Forschungsbereiches ist die Identizierung des so genannten "Nicht-Onkogenoms", die möglicherweise eine geringere Neigung zur Entwicklung von Therapiereseistenzen aufweisen. Dabei wird das "Nicht-Onkogenom" definiert als Genom, das an physiologischen Anpassungen von Krebszellen durch Stress beteiligt ist. Um diese Genome zu identifizieren, bedarf es modernster bildgebender Verfahren, die im Forschungsbereich "Molekulare und funktionelle multiparametrische Bildgebung" erläutert werden.

Immuntherapien

Der Forschungsbereich Immuntherapien befasst sich mit der Frage, wie innovative Immuntherapien dazu beitragen können, das körpereigene Abwehrsystem der Patienten gegen Tumorzellen zu aktivieren und damit eine zielgerichtete medikamentöse Therapie zu unterstützen. Prof. Dr. Hans-Georg Rammensee, Direktor des Departments für Immunologie der Universität Tübingen und Co-Sprecher des Clusters, hat mit seinem Team mit der Aufklärung der Erkennungsmechanismen der T-Zellen des Immunsystems internationale Pionierarbeit geleistet. T-Zellen erkennen Bruchstücke aus zellulären Proteinen, sogenannte Peptide, die auf speziellen Zelloberflächenmolekülen „präsentiert“ werden. Über diese Peptide können T-Zellen krankhafte Veränderungen in den Zellen feststellen. Aufgrund dieser Erkenntnisse wurde das Konzept der individualisierten Krebspeptid-Impfung entwickelt. Das therapeutische Konzept dahinter besteht darin, diejenigen  Peptide die auf Krebszellen vorhanden sind, auf normalen Zellen aber nicht,  dem Patienten zusammen mit einem ebenfalls in Tübingen entwickelten neuartigen Impfverstärker zu injizieren, damit die T-Zellen des Immunsystems den Krebs bekämpfen können. 

Eine weitere im Cluster verfolgte Strategie ist es, fertig aktivierte T-Zellen gegen solche krebsspezifischen Peptide und auch gegen andere tumorspezifische Strukturen in vitro zu generieren und dann dem Patienten zu verabreichen (sog. CAR-T-Zellen bzw. adoptiver T-Zelltransfer). Eine dritte in Tübingen bereits seit Jahrzehnten verfolgte Strategie ist es, mit Hilfe von neuartigen Antikörperkonstrukten, insbesondere sogenannten bispezifische Antikörpern, T-Zellen oder andere Immuneffektorzellen an Krebszellen anzudocken. Für alle drei Strategien laufen bereits klinische Studien. Das Hauptaugenmerk  innerhalb des Forschungsbereiches liegt auf der Überwindung von bestimmten Mechanismen, die Resistenzen gegen Immuntherapien, insbesondere bei soliden Tumoren, hervorrufen.

"Wir streben unter anderem durch den Einsatz von personalisierter Immuntherapie, die individuelle und maßgeschneiderte Entwicklung von Krebstherapien an." Prof. Dr. Rammensee, Co-Sprecher des iFIT-Clusters.

Molekulare und funktionelle multiparametrische Bildgebung

"Die Visualisierung von Tumoren unter Stressbedingungen erlaubt uns, neue Krebstherapien zu entwickeln und diese individuell auf den Patienten zuzuschneiden." Prof. Dr. Pichler, Co-Sprecher des iFIT-Clusters.

Der Forschungsbereich Molekulare und funktionelle multiparametrische Bildgebung beschäftigt sich mit der Fragen, wie die multiparametrische Bildgebung weiterentwickelt werden kann, um eine quantifizierbare Visualisierung funktioneller, molekularer und immunologischer Mechanismen von Tumoren zu erreichen. Dabei nimmt das Team um Prof. Dr. Bernd Pichler, Direktor der Präklinische Bildgebung und Radiopharmazie und Co-Sprecher des Clusters, eine Vorreiterrolle auf dem Gebiet bildgebender Verfahren ein. Mit der Entwicklung des weltweit ersten PET/MRT Gerätes für Tierversuche, ist es den Forschern gelungen, komplementäre Signale von Tumoren im lebenden Organismus mit hoher Auflösung zu untersuchen. Das übergeordnete Ziel ist es, neuartige zielgerichtete Tracer und MR-Biomarker zu entwickeln, um zellulären Stress und damit verbundene Stoffwechselveränderungen von Tumorzellen während der Tumorentstehung und nach der Therapie abzubilden.

Leitung des Exzellenzclusters

Prof. Dr. Lars Zender

Ärztlicher Direktor
Medizinische Klinik VIII Medizinische Onkologie und Pneumologie
Universitätsklinikum Tübingen

Vertretungsberechtigt

Telefonnummer: +49 (0)7071 29-84113

E-Mail-Adresse: lars.zender@med.uni-tuebingen.de

Prof. Dr. Hans-Georg Rammensee

Direktor
Abteilung Immunologie
Interfakultäres Institut für Zellbiologie
Universität Tübingen

Co-Sprecher

Telefonnummer: +49 (0)7071 29-80991

E-Mail-Adresse: rammensee@uni-tuebingen.de

Prof. Dr. Bernd Pichler

Direktor Präklinische Bildgebung und Radiopharmazie
Dekan der medizinischen Fakultät
Universitätsklinikum Tübingen

Co-Sprecher

Telefonnummer: +49 (0)7071 29-83427

E-Mail-Adresse: bernd.pichler@med.uni-tuebingen.de

Wer steckt hinter iFIT?

Prof. Dr. Hiltrud Brauch

Stellvertretende Institutsleiterin des Dr. Margarete Fischer-Bosch-Institut für Klinische Pharmakologie

Telefonnummer: +49 (0)711 8101 3705

E-Mail-Adresse: hiltrud.brauch@ikp-stuttgart.de

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Prof. Dr. Leticia Quintanilla-Martinez de Fend

Leitende Forschungspathologin
Institut für Pathologie
Universität Tübingen

Telefonnummer: +49 (0)7071 29 82979

Faxnummer: +49 (0)7071 29 2258

E-Mail-Adresse: Leticia.Quintanilla-Fend@med.uni-tuebingen.de

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Prof. Dr. Katja Schenke-Layland

Leiterin des Naturwissenschaftlichen und Medizinischen Instituts
Universität Tübingen

Telefonnummer: +49 (0)7071 29 85205

E-Mail-Adresse: katja.schenke-layland@med.uni-tuebingen.de

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Prof. Dr. Birgit Schittek

Leiterin Molekulare Dermatologie
Universitäts-Hautklinik
Universitätsklinikum Tübingen

Telefonnummer: +49 (0)7071 29 80832

E-Mail-Adresse: birgit.schittek@med.uni-tuebingen.de

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Prof. Dr. Ghazaleh Tabatabai

Ärztliche Direktorin
Abteilung Neurologie mit Interdisziplinärem Schwerpunkt Neuroonkologie
Universitätsklinikum Tübingen

Telefonnummer: +49 (0)7071 29-85018

Faxnummer: +49 (0)7071 29-25167

E-Mail-Adresse: ghazaleh.tabatabai@med.uni-tuebingen.de

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Prof. Dr. Rupert Handgretinger

Ärztlicher Direktor
Abteilung Kinderheilkunde I (Allgemeinpädiatrie, Hämatologie, Onkologie)
Universitätsklinikum Tübingen

Telefonnummer: +49 (0)7071 29 80894

Faxnummer: +49 (0)7071 29 4713

E-Mail-Adresse: christel.winkler@med.uni-tuebingen.de

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Prof. Dr. Christian la Fougère

Ärztlicher Direktor Nuklearmedizin und Klinische Molekulare Bildgebung
Universitätsklinikum Tübingen

Telefonnummer: +49 (0)7071 26 86553

Faxnummer: +49 (0)7071 29 4601

E-Mail-Adresse: christian.lafougere@med.uni-tuebingen.de

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Prof. Dr. Stefan Laufer

Apotheker
Pharmazeutisches Institut
Universität Tübingen

Telefonnummer: +49 (0)7071 29 72459

E-Mail-Adresse: stefan.laufer@uni-tuebingen.de

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Prof. Dr. Nisar Malek

Ärztlicher Direktor Innere Medizin I - Gastroenterologie, Gastrointestinale Onkologie, Hepatologie, Infektiologie und Geriatrie
Universitätsklinikum Tübingen

Telefonnummer: +49 (0)7071 29 82721

Faxnummer: +49 (0)7071 29 2095

E-Mail-Adresse: nisar.malek@med.uni-tuebingen.de

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Prof. Dr. Konstantin Nikolaou

Ärztlicher Direktor, Abteilung für Diagnostische und Interventionelle Radiologie
Universitätsklinikum Tübingen

Telefonnummer: +49 (0)7071 29 82087

Faxnummer: +49 (0)7071 29 5845

E-Mail-Adresse: konstantin.nikolaou@med.uni-tuebingen.de

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Prof. Dr. Alfred Nordheim

Leiter des Departments für Molekulare Biologie
Universität Tübingen

Telefonnummer: +49 07071 29 78898

Faxnummer: +49 (0)7071 29 5359

E-Mail-Adresse: alfred.nordheim@uni-tuebingen.de

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Prof. Dr. Martin Röcken

Ärztlicher Direktor der Universitäts-Hautklinik
Universitätsklinikum Tübingen

Telefonnummer: +49 (0)7071 29 84574

Faxnummer: +49 (0)7071 29 5450

E-Mail-Adresse: martin.roecken@med.uni-tuebingen.de

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Prof. Dr. Helmut Salih

Ärztlicher Direktor KKE Translationale Immunologie
Universitätsklinikum Tübingen

Telefonnummer: +49 (0)7071 29 83275

Faxnummer: +49 (0)7071 29 4391

E-Mail-Adresse: helmut.salih@med.uni-tuebingen.de

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Prof. Dr. Bernhard Schölkopf

Leiter der Empirischen Inferenz
Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme

Telefonnummer: +49 (0)7071 601 551

E-Mail-Adresse: sekretariat-schoelkopf@tuebingen.mpg.de

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Prof. Dr. Klaus Schulze-Osthoff

Leiter der Abteilung für Molekulare Medizin
Interfakultäres Institut für Biochemie
Universität Tübingen

E-Mail-Adresse: klaus.schulze-osthoff@uni-tuebingen.de

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Prof. Dr. Matthias Schwab

Ärztlicher Direktor der Abteilung Klinische Pharmakologie
Universitätsklinikum Tübingen

Telefonnummer: +49 (0)7071 29 78277

Faxnummer: +49 (0)7071 29 5035

E-Mail-Adresse: matthias.schwab@med.uni-tuebingen.de

E-Mail-Adresse: matthias.schwab@ikp-stuttgart.de

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