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Forschung am CCC Tübingen-Stuttgart

Die Krebsforschung hat in den letzten Jahren rasante Fortschritte erzielt. Aufgrund neuer Erkenntnisse in der Molekularbiologie und Genomforschung versteht man nicht nur die Biologie der Tumoren besser, es können bereits auch erste zielgerichtete Medikamente eingesetzt werden, die bestimmte Krebsarten effizient bekämpfen.

In Tübingen wird seit vielen Jahren onkologische Spitzenforschung in zahlreichen klinischen, grundlagenwissenschaftlichen und translationalen Forschungsprojekten betrieben. Tübinger Wissenschaftler beteiligen sich an zahlreichen nationalen und internationalen Forschungs-Netzwerken. Die Vielzahl von Publikationen in bedeutenden wissenschaftlichen Zeitschriften und die eingeworbenen Fördermittel belegen die Exzellenz der Tübinger Krebsforschung.

So war in der Exzellenzinitiative von Bund und Ländern der hochkarätige Forschungsverbund „Individualisierung von Tumortherapien“ als einziger onkologischer Cluster bundesweit erfolgreich. Die Förderung beginnt im Januar 2019 und läuft zunächst sieben Jahre lang.

Mehr Informationen zum Thema Forschung an der Universität Tübingen finden Sie bei Medizinischen Fakultät

Translationale Krebsforschung in Tübingen

Klinische Studien am CCC Tübingen-Stuttgart

Ein Überblick über laufende und abgeschlossene klinische Studien. Die Geschichte der Krebstherapie ist geprägt durch die beständige Suche nach neuen und verbesserten Behandlungsmethoden.

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Zentrale Biobank

Die Zentrale Biobank sammelt und lagert Tumorgewebe in hoher Qualität und stellt es auf der Grundlage strenger Richtlinien für Forschungsprojekte zur Verfügung. Sie ist ein wichtiger Baustein im unserem Forschungskonzept.

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CentraXX – Klinische Forschungsdatenbank

Mit CentraXX wurde im eine Datenplattform geschaffen, auf der Daten des Klinischen Krebsregisters mit Daten von Gewebeproben der Biobank und anderen Daten aus dem Klinischen Informationssystem verbunden werden.

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Phase I/II Unit

Die Phase I/II Unit befindet sich in der Tagesklinik der Medizinischen Universitätsklinik und verfügt darüber hinaus über Räume auf der Infektstation der Klinik. Die Einheit wird von zahlreichen Fachabteilungen des CCC Tübingen- Stuttgart genutzt.

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Forschergruppen

Tübinger Forschergruppen – Renommierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler arbeiten interdisziplinär an aktuellen Fragen.

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Forschungsverbünde

Beteiligung an nationalen und internationalen Forschungsverbünden – hier zeigt sich das exzellente Forschungsumfeld in Tübingen.

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Wichtige "Dienstleister" der wissenschaftlichen Infrastruktur

Unsere translationale Forschung wird tatkräftig unterstützt durch engagierte wissenschaftliche Mitarbeiter in Einrichtungen der wissenschaftlichen Infrastruktur. Ihre Dienstleistungen werden kontinuierlich an den sich wandelnden Bedarf angepasst.

Diese Plattform bietet Dienste im Bereich der Affymetrix- und Illumina-Technologie an und führt jährlich Tausende von Expressions- und SNP-Arrays, RNA-Sequenzierungen, zytogenetische und CNV-Analysen durch. Außerdem hat die Core Unit for Applied Genomics Tübingen eine beeindruckende Vielfalt an NGS-Anwendungen etabliert. Sie ist in zahlreichen (inter)nationalen Krebsforschungsprojekten und klinischen Studien involviert. Zurzeit werden beispielsweise Hochdurchsatz- und massiv-parallele Sequenzierungen an Patienten durchgeführt, die Immuntherapien erhalten. Ziel ist es, Tumor-spezifische Mutationen zu identifizieren, die als Angriffspunkte für zielgerichtete Immunzellen dienen können.

Seit 2003 entwickelt das Proteom-Center Tübingen modernste Methoden in quantitativer MS-basierter Proteomik. Wichtige Forschungsaktivitäten beschäftigen sich mit zellulären Signal-Transduktionsnetzwerken und Phosphoproteomik, aber auch mit klinischer Proteomik und Proteogenomik. Die Proteom-Analyse wurde enorm gestärkt durch die Gründung einer neuen, vom SFB 685 geförderten Einrichtung und durch die Berufung von Prof. Dr. M. Ueffing, eines bekannten Experten in funktioneller Proteomik. Röntgen- und Proteinstrukturanalysen auf herausragendem Niveau werden durch das Interfakultäre Institut für Biochemie gewährleistet.

Die Abteilung für Klinische Pharmakologie und das assoziierte Dr. Margarete Fischer-Bosch-Institut gehören zu den Hauptzentren für klinische Pharmakologie in Deutschland. Beide Institute werden von Prof. Dr. M. Schwab geleitet und sind Teil unseres Interfakultären Zentrums für Pharmakogenomik und Arzneimittelforschung. Sie untersuchen Angriffspunkte für Medikamente, die Variabilität des Ansprechens auf Arzneimittel und die Resistenz gegenüber Krebstherapeutika. Hochdurchsatz-Genotypisierung, -Expressions-Technologien und analytische Chemie sind dabei von großem Nutzen für die Forschung. Die Gruppen von Prof. Dr. M. Schwab und Prof. Dr. M. Ueffing haben außerdem neue Untersuchungsverfahren zur Lipidomik und zielgerichteter wie nicht-zielgerichteter Metabolomik etabliert, um den zellulären Metabolismus von Krebszellen zu analysieren.

Dank der Entwicklung von Bildgebungsverfahren und PET-Detektoren in unserem Hause verfügen wir über eine außergewöhnliche Infrastrukur für multimodale funktionelle Bildgebung, die durch eine weitreichende Zusammenarbeit mit Siemens Healthcare noch gestärkt wird. Wegweisende Arbeiten von Prof. B. Pichler, Leiter des Labors für Präklinische Bildgebung, trugen zur Entwicklung eines kombinierten PET/MRT bei. Zusammen noch mit einer kürzlichen Erweiterung der Radiopharmazie, die jetzt mit zehn GMP-Hot-Cells für die Produktion von Radiotracer in großem Maßstab eingerichtet ist, werden so einzigartige translationale Bildgebungsstudien möglich.

Schon seit vielen Jahren bietet die Service-Einheit für Transgene Tiere die Herstellung von transgenen oder Knock-out-Mäusen, In-vitro-Fertilisation, Embryo- und Sperma-Kryokonservierung sowie ES Zell-Screening an. Die Medizinische Fakultät Tübingen gründete kürzlich die Mausklinik Tübingen. Diese wird nicht nur Phänotypisierungen von metabolischen, genetischen und immunologischen Funktionen durchführen, sondern auch als Plattform fürs Arzneimittel-Screening dienen. Außerdem stehen uns zahlreiche Maus-Tumormodelle zur Verfügung (Leukämie, Darm, Brust, Niere, Pankreas, humanisierte Mausmodelle, konditionale und Mosaik-Modelle, usw.). Das Institut für Pathologie bietet einen Service zur Xenotransplantation von Tumorzellen aus Patientengewebe in Mausmodellen mit eingeschränktem Immunsystem an. Unsere Tierhaltung wird momentan erweitert, so dass es 2014 deutlich mehr Raum für Versuchstiere geben wird.

RNA-Interferenz hat sich zu einer äußerst wirkungsvollen Methode der "loss-of-function"-Genetik in der Krebsforschung entwickelt. Die Arbeitsgruppe von Prof. Dr. L. Zender konnte dank ihrer beachtlichen Erfahrung auf den Gebieten der Genom-weiten RNA-Interferenz und der "synthetic lethality screens" ein neues Kernprojekt RNAi-Technologie gründen, das die Konstruktion von Lentivirus-Vektoren für die konstitutive und Tet-regulierbare shRNA-Expression und Genom-weite shRNA-Bibliotheken anbietet. Die RNAi-Einheit führt shRNA-Screens in großem Maßstab durch, um Modifikatoren des Behandlungsansprechens und neue Angriffspunkte zu identifizieren. Besonders hervorzuheben ist, dass Tübingen einer der wenigen Orte weltweit ist, der diese Technik in Verbindung mit Mosaik-Krebs-Mausmodellen nutzt, wodurch RNAi-Screens nach dem neuesten Stand der Technik in vivo möglich sind.

In Ergänzung zu den bestehenden GMP-Labors für Zellpräparationen wurde ein neues GMP-Zentrum errichtet, das für die Translation von Forschungsergebnissen in die klinische Anwendung von höchster Bedeutung ist. EU-Richtlinien entsprechend wurde das GMP-Zentrum im März 2012 für die Produktion von Peptiden mit GMP-Qualität zertifiziert. Diese Peptide sind pharmazeutische Inhaltsstoffe, deren Formulierung zu Arzneimitteln in Labors mit einer Reinraumqualität der Klasse A erfolgen muss, die ebenfalls im neuen GMP-Gebäude liegen.

Dank des GMP-Zentrums können somit wissenschaftliche Entdeckungen direkt zu innovativen Therapien führen, von denen der Tumorpatient unmittelbar profitiert. Mit seinem einzigartigen GMP-Zentrum leistet Tübingen substantielle Beiträge zu den Plattformen "GMP-Service" und "Immuntherapie" des Deutschen Konsortiums für Translationale Krebsforschung.
Zu DKTK

Das 2012 gegründete Zentrum für Klinische Studien ZKS am Universitätsklinikum Tübingen unterstützt die Durchführung von klinischen Studien in Tübingen und wird über Overheads aus Industrie-finanzierten Studien finanziert. Das ZKS bietet Unterstützung und Begleitung bei allen Aspekten klinischer Studien an. Vor allem Forscher, die selbst eine Studie initiieren, erhalten beim ZKS Beratung und Unterstützung beim Studien-Design, zu rechtlichen Voraussetzungen, bei der Beantragung von Fördergeldern, der Genehmigung der Studie mit allen nötigen Unterlagen und bei der Durchführung der Studie unter Einhaltung von GCP-Vorschriften.

Zum ZKS

Von anderen Plattformen, die als Kerndienstleister organisiert sind, werden angeboten: Immunphänotypisierungen (im zentralen FACS-Labor) und Laser-Capture Mikrodissektion, digitale Elektronen- und Laserscanning-Mikroskopie auf höchstem Niveau, Lebendzell- und Intravital-Mikroskopie, Einzelmolekül-Techniken, histopathologische Untersuchungen von Mausmodellen und menschlichem Gewebe, aber auch Elispot-Assays, HLA-Multimer-Einfärbung, Zytokin-Messungen und multifunktionale Analyse von ex vivo oder in vitro vermehrten Immunzellen.

Das CCC Tübingen-Stuttgart ist bestrebt, eine Arzneimittelentwicklungsplattform für Screenings mit mittlerem Durchsatz, medizinische Chemie, Wirkstoffsynthese, Chemoinformatik und die Optimierung der Wirkstoffkandidaten zu gründen. Wenn eine solche Einrichtung auch bisher noch fehlt, sind die Fortschritte in dieser Richtung unübersehbar. Die Strukturbiologie ist bereits auf hohem Niveau etabliert; computergestützte Chemie und Suchmethoden erfuhren durch die Berufungen von Prof. Dr. A. Poso und Prof. Dr. F. Böckler eine weitere Stärkung. Außerdem gibt es am CCC eine bedeutende Expertise in ADME/Toxikologie-Studien. Da es einen Medizin-chemischen Service bisher noch nicht gibt, beschloss die Universität Tübingen, einen Lehrstuhl für Medizinsche Chemie zu finanzieren. Arzneimittelentwicklungen, die auf der Identifizierung von Leitstrukturen durch Mitglieder des CCC Tübingen-Stuttgart basieren (z.B. Argyrin), werden in Kooperation mit der DKTK-Plattform "Wirkstoffentwicklung" und dem Zentrum für Biomolekulare Wirkstoffe (BMWZ) der Universität Hannover weiter verfolgt.

Deutsches Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK)

Deutsches Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK)

Das CCC Tübingen-Stuttgart ist Partnerstandort im Deutschen Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK). Das Bundesministerium für Bildung und Forschung und die Deutsche Krebshilfe tragen den Aufbau des wegweisenden Forschungsverbundes, der mit rund 33 Mio. Euro pro Jahr unterstützt wird. Gemeinsames Ziel ist die schnellere Übertragung von aktuellen Forschungsergebnissen in klinische Therapien.

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