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Comprehensive Cancer Center
Tübingen-Stuttgart

Tumorzentrum am Universitätsklinikum Tübingen

821

Adresse: Geschäftsstelle
Herrenberger Str. 23
72070 Tübingen


Telefonnummer: 07071 29-85235 (keine Ambulanz)


Faxnummer: 07071 29-5225


E-Mail-Adresse: ccc@med.uni-tuebingen.de


Anfahrt

Über uns

Das CCC Tübingen-Stuttgart ist führend in der Behandlung und Begleitung von Krebspatienten und in der Krebsforschung. In unseren Spezialisierten Zentren ist die enge Kooperation von Spezialisten verschiedener Fachrichtungen gelebte Realität bei der täglichen Diagnostik und Therapie unserer onkologischen Patienten. Und wir sorgen dafür, dass Forschungsergebnisse schnell vom Labor zum Krankenbett kommen.

Daten und Zahlen

14
Spezialisierte Zentren
10.000
Behandelte Patienten
14.300
Tumorboardempfehlungen
1.000
Patienten in Therapiestudien

Die 14 Zentren unter dem Dach des CCC Tübingen-Stuttgart

Interdisziplinarität wird in Tübingen seit jeher groß geschrieben und in unseren Spezialisierten Zentren bei Diagnostik und Therapie onkologischer Patienten Tag für Tag gelebt.

Als erstes Spezialisiertes Zentrum wurde im Jahre 2000 das Zentrum für Gastrointestinale Onkologie gegründet, bis zum heutigen Tage folgten 13 weitere. Und 2002 war das Universitäts-Brustzentrum Tübingen das bundesweit erste von der Dt. Krebsgesellschaft zertifizierte Organkrebszentrum überhaupt.

Behandlungsexzellenz


Als Universitätsklinikum und Haus der Maximalversorgung haben wir eine große Expertise in allen evidenzbasierten Therapien und diagnostischen Möglichkeiten bei Krebserkrankungen - Sie sind bei uns in den besten Händen. Neben gängigen Standards wie z.B. minimal-invasive Operationstechniken mittels "Schlüsselloch-Chirurgie" oder der Identifizierung des Wächterlymphknotens praktizieren wir innovative Verfahren, die nicht flächendeckend angeboten werden. Sie finden sie im Folgenden aufgelistet.
Bitte fragen Sie bei Interesse Ihren behandelnden Arzt bzw. Ihre behandelnde Ärztin.

Ganzkörper-MR/PET 
Dieses Gerät kombiniert zwei bildgebende Verfahren:

Die Magnetresonanztomographie (MRT) kommt ohne Röntgenstrahlung aus und nutzt das Verhalten von Wasserstoffatomen in einem sehr starken Magnetfeld. Organe, Weichteilgewebe, Details des Gehirns, des Rückenmarks und auch Tumoren werden deutlich sichtbar.

Die Positronen-Emmissions-Tomographie (PET) nutzt schwach radioaktive Substanzen, die dem Patienten gespritzt werden und erhöhte Stoffwechselprozesse von Tumoren im Körper sichtbar machen.
Zur Seite des MR/PET Zentrums

Hyperthermie 
Regionale Tiefenhyperthermie und Oberflächen-Hyperthermie zur besseren Wirkung einer Bestrahlung z.B. bei rezidiviertem Brustkrebs, bei fortgeschrittenem Darmkrebs (Rektum- und Analkarzinom) und Weichteiltumoren (Sarkome).
Mehr dazu

Molekulares Tumorboard
In dieser 2016 neu eingerichteten, wöchentlichen Konferenz analysieren Experten aus den Bereichen der Genom- und Proteomanalyse sowie Bioinformatiker und Wirkstoffexperten zusammen mit den behandelnden Ärzten die molekularen Charakteristika des Tumors und des Patienten, um ein individuelles Therapiekonzept zu finden. Die dazu erforderlichen Untersuchungen des Tumorgewebes finden an den Instituten für Pathologie/Neuropathologie und für Medizinische Genetik/Angewandte Genomik unter Einsatz modernster Methoden statt.


Bestrahlungstherapie und MRT in einem Gerät

Die neuartige Kombination eines Bestrahlungsgerätes mit einem 1.5 T Magnetresonanztomographen (MRT) erlaubt es erstmals in Echtzeit, den Tumor und die angrenzenden Normalgewebe während der Bestrahlung sichtbar zu machen. Der Behandlungsstrahl wird präzise auf den Tumor fokussiert und gesundes Gewebe wird geschont. Das Verfahren soll in klinischen Studien erprobt werden.

Elektrochemotherapie (ECT) bei kutaner Metastasierung
Nach Verabreichung einer Chemotherapie wird mittels eines Stromfeldes passager eine erhöhte Permeabilität der Tumorzellen für das angeflutete Zytostatikum erreicht. Durch den Einsatz von Nadelelektroden wird das elektrische Feld gezielt angelegt und der entsprechende zytotoxische Effekt auf das zu behandelnde erkrankte Gewebe fokussiert.

HIFO  (high intensity focused ultrasound) 
Ein weiteres thermochirurgisches Verfahren: Ultraschallwellen werden gebündelt und Tumorzellen werden ähnlich wie bei einem Brennglas mit Wärme zerstört, ohne dass in die Haut geschnitten werden muss.

Kryoablation 
Ein thermochirurgisches Verfahren: Eine Nadel wird in den Tumor platziert, die mit Hilfe von flüssigem Stickstoff abgekühlt wird. Die Tumorzellen werden durch Kälte zerstört.

Personalisierte Strahlentherapie 
mit individuell angepassten Konzepten. In Abhängigkeit von der Tumorerkrankung und der persönlichen Situation bieten wir modernste Konzepte in Bezug auf die Ausdehnung des Bestrahlungsfeldes (z.B. Ganzbrust- oder Teilbrustbestrahlung, Lymphabfluss, Boost), spezielle Schonung von gesundem Gewebe (z.B. IGRT, IMRT, Atem-gesteuerte Bestrahlung zur Herzschonung) und Anzahl der Therapiesitzungen/ Dauer der Strahlentherapie (3 bis 6.5 Wochen). Möglichkeit der Teilnahme an Studien.

Ultraschallassistierte Tumorchirurgie
Der Chirurg kann den Knoten in der Brust während der Operation nicht sehen, er entfernt ihn "blind", indem er sich an der Bildgebung orientiert. Wenn die anschließende pathologische Untersuchung ergibt, dass der Tumor nicht komplett entfernt wurde, muss eine zweite Operation durchgeführt werden. Diese Nachresektionen haben ein höheres Risiko für ein Lokalrezidiv.

An unserem Brustzentrum wurde daher eine spezielle Operationstechnik entwickelt, mit der man den Tumor unter Visualisierung mittels Ultraschall operiert. Die Rate an Nachresektionen sinkt dadurch.

Die Behandlung koordinieren das Brustzentrum und das Zentrum für Gynäkologische Onkologie.

Computerunterstützte hochpräzise Knochenrekonstruktionen
Die chirurgische Entfernung von Kopf-Hals-Tumoren kann auch Knochenanteile im Kiefer- und Gesichtsbereich betreffen. Die Stabilisierung mit Titanplatten ist für die Lebensqualität der Patienten ein Kompromiss und erfordert normalerweise eine umfangreiche Zweitoperation.

Durch computerunterstützte präoperative Planung der Knochenrekonstruktion ist inzwischen eine

Sofortrekonstruktion mit mikrochirurgischen Knochentransplantaten in der Erst-Operation mit bisher unbekannter Präzision und Zeitersparnis möglich. Das Verfahren arbeitet nach dem in der Industrie entwickelten CAD-CAM-Prinzip (computer aided design /computer aided manufacturing). In der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie ist das Verfahren mittlerweile fester Bestandteil der Routine.

Personalisierte Strahlentherapie 
unter Nutzung von funktioneller Bildgebung (MRT, PET) für eine wirksame Tumorbehandlung und Schonung von wichtigen Organen im Kopf-Hals-Bereich. Möglichkeit der Teilnahme an Studien.

Die Behandlung koordiniert unser Zentrum für Kopf-Hals-Tumoren (ZKHT).

Operation kann zur Heilung führen 
Neben den klassischen Resektionsverfahren (Entfernung von Leberlappen oder Lebersegmenten) bietet das Klinikum alle modernen chirurgischen und interventionellen Verfahren an. Wir sind eines der weltweit erfahrensten Zentren für mehrzeitiges Operieren (ALPPS – Konzept) und haben dieses Vorgehen zuletzt auch mit der Transplantation eines Leberlappens kombiniert.

Bildgeführte stereotaktische Strahlentherapie (SBRT) 
von einzelnen Lebermetastasen oder Lebertumoren. Nutzung von MRT und 4D-CT zur hochpräzisen Tumorerfassung. Modernste 4D-Linearbeschleuniger/ MR-Linac für die nicht-invasive und schonende Therapie.

Radiofrequenzablation (RFA)
Die RFA ist eine minimal-invasive Therapieoption bei primären und sekundären Lebertumoren. Je nach Tumorgröße werden eine oder mehrere Elektroden durch die Haut im Tumor in der Leber platziert. Der gesamte Eingriff erfolgt unter MRT-Kontrolle. Das um die Elektrodenspitzen gelegene Gewebe wird durch hochfrequente Wechselströme erhitzt und zielgenau zerstört, gesundes Lebergewebe und angrenzende Organe werden geschont.

Weitere Anwendungen der RFA sind die Behandlungen von Lungen- und Nierentumoren.

Mikrowellenablation (MWA) 
Ein weiteres minimal-invasives Verfahren zur Behandlung von Lebertumoren. Unter MRT-Kontrolle wird ein Mikrowellen-Applikator in den Tumor eingebracht. Im Gegensatz zur RFA beruht die MWA nicht auf einem elektrischen Stromfluss, wodurch höhere Temperaturen erreicht werden können. Die Entscheidung, welches Ablationsverfahren für einen Patienten geeigneter ist, wird individuell je nach Lage und Größe des Tumors getroffen.

Transarterielle Chemoembolisation (TACE) 
Über die Leistenarterie wird in Lokalanästhesie ein dünner Katheter (Schlauch) in der Leber platziert. Über den Katheter werden Partikel verabreicht, die die Gefäßversorgung des Tumors unterbinden, und die gleichzeitig mit einem Chemotherapeutikum beladen sind, welches über mehrere Tage auf den Tumor einwirkt und diesen verkleinern soll.

Das Verfahren kann bei Leberkrebs oder -metastasen bestimmter Primärtumoren (z.B. kolorektales Karzinom) eingesetzt werden, wenn diese nicht chirurgisch entfernt oder per RFA behandelt werden können.

Selektive Interne Radio-Therapie (SIRT)
Hierbei gelangen kleine, radioaktive Kügelchen, sog. Mikrosphären, über den Katheter (siehe TACE) mit dem Blutstrom in das gut durchblutete Tumorgewebe und bleiben dort in den kleinen Gefäßen "stecken", die den Tumor ernähren. Von dort bestrahlt das in den Kügelchen enthaltene radioaktive Element Yttrium-90 über mehrere Tage hinweg das Tumorgewebe und zerstört es. Dieses Verfahren kann bei Leberkrebs oder -metastasen eingesetzt werden, wenn die Herde trotz Chemotherapie weiter wachsen und nicht chirurgisch oder mittels RFA und TACE behandelbar sind.
Zu den Therapien der Nuklearmedizin
Zum Webportal der Expertengruppe SIRT

Chemosaturation
Bei diesem sehr aufwändigen Verfahren wird die gesamte Leber minimal-invasiv für ein bis zwei Stunden vom Blutkreislauf getrennt und ein Chemotherapeutikum (Melphalan) hochdosiert in die Leber verabreicht. Das Melphalan wird im Anschluss zum Großteil aus dem Blut gefiltert und das Blut anschließend wieder in den Körper zurückgegeben, um die Nebenwirkungen zu reduzieren. Dieses neue Verfahren wird in Tübingen speziell bei Patienten mit metastasiertem Aderhautmelanom eingesetzt, zeigt jedoch in ersten Studien auch vielversprechende Ergebnisse z.B. beim nicht resektablen cholangiozellulären Karzinom.
Zum Webportal Chemosaturation

Die Behandlung koordiniert unser Zentrum für Gastrointestinale Onkologie (ZGO) .

Haploidente Stammzelltransplantation
Eine allogene Stammzelltransplantation stellt für eine Vielzahl maligner Tumorerkrankungen des Blutes und des Lymphsystems die einzige heilende Therapiemethode dar. Zur Durchführung einer solchen Transplantation wird ein passender Familien- oder Fremdspender benötigt. Ist kein ausreichend passender Spender vorhanden, konnte bisher keine Transplantation durchgeführt werden. Durch die federführend in Tübingen an der Universitätskinderklinik und Medizinischen Klinik entwickelte Technik der haploidenten Stammzelltransplantation kann eine solche allogene Stammzelltransplantation auch von einem nur zur Hälfte passenden (haploidenten) Familienmitglied (z.B. Kinder, Geschwister, Eltern, Cousins/Cousinen) durchgeführt werden. Hierzu werden die Stammzellen des Spenders über ein spezielles System aus dem Blut gesammelt und anschließend im Labor unter Reinraumbedingungen aufgereinigt, um die zu einer Abstoßung führenden Zellen zu entfernen.

Radioimmuntherapie mit Zevalin®
Das Präparat Zevalin® besteht aus einem Antikörper, der gegen Rezeptoren an Lymphomzellen gerichtet ist. Nach Kopplung mit dem radioaktiven Isotop Yttrium-90 (ein sog. Betastrahler mit einer Reichweite im Millimeterbereich) wird das radioaktive Präparat als Kurzinfusion verabreicht. Die Wirkung von Zevalin beruht im Wesentlichen auf der von Yttrium-90 ausgesandten Strahlung, die mit Hilfe des Antikörpers an Lymphomzellen konzentriert wird und diese abtötet. Die Behandlung wirkt somit gezielt und ohne wesentliche Nebenwirkungen für andere Organe.
Zu den Therapien der Nuklearmedizin

Hämatopathologie 
An der Abteilung für Allgemeine und Molekulare Pathologie ist eines der acht deutschen Referenzzentren für Hämatopathologie angesiedelt, an dem eine spezielle diagnostische Expertise für maligne Erkrankungen des Blut- und Lymphsystems vorhanden ist und auch Zweitmeinungen eingeholt werden können. 

Die Behandlung koordiniert unser Zentrum für Maligne Lymphome.

Peptid-Rezeptor-Radionuklidtherapie (PRRT)
Ein dem körpereigenen Hormon Somatostatin ähnliches Medikament (z.B. Oktreotid) wird nach Kopplung mit dem radioaktiven Isotop Lutetium-177 oder Yttrium-90 (sog. Betastrahler mit Reichweiten im Millimeterbereich) als Infusion verabreicht. Es bindet spezifisch an Somastatin-Rezeptortragende Tumorzellen, so dass diese selektiv bestrahlt werden.

Zu den Therapien der Nuklearmedizin

Hypertherme Intraperitoneale Chemotherapie (HIPEC)
Bis vor kurzem galt die Peritonealkarzinose als unheilbar. Ein neues Behandlungskonzept gibt Anlass zur Hoffnung: Nach der vollständigen chirurgischen Entfernung aller Tumorknoten auf dem Bauchfell wird die Bauchhöhle noch im Operationssaal mit einer chemotherapeutikahaltigen Spüllösung ausgewaschen, die auf 42° C erwärmt wurde. Durch die Erwärmung wird die Wirksamkeit der Chemotherapie erhöht und winzige, nicht sichtbare Krebszellen werden vernichtet.

Pressurized IntraPeritoneal Aerosol Chemotherapy (PIPAC)
Falls die Peritonealkarzinose nicht operabel ist, bietet sich dieses neue Behandlungskonzept an. Meist lässt sich die Erkrankung lokal stabilisieren und die Bauchwassersucht behandeln. In Einzelfällen ist eine sekundäre Operation mit HIPEC möglich. Die PIPAC kann auch parallel mit einer systemischen Chemotherapie verabreicht werden.

Die Behandlung koordiniert unser Zentrum für Gastrointestinale Onkologie (ZGO) .

Peptid-Radioligandentherapie
Die Lutetium-177-PSMA-Therapie ermöglicht die Behandlung von Patienten mit Prostatakrebs, bei denen die gängigen Hormon- und Chemotherapien nicht mehr wirken. Das Medikament kann sowohl bei Knochen-, Lymphknoten- oder Organmetastasen angewendet werden.

Zu den Therapien der Nuklearmedizin

Bildgestützte adaptive Hochpräzisions-Strahlentherapie mit MRT-Steuerung 
zur maximalen Schonung der gesunden Gewebe als nicht-invasive Therapie aller Stadien des neu diagnostizierten nicht-metastasierten Prostatakarzinoms. Mittels MRT kann die Veränderung der Prostata während der Therapie erfasst und dann die Bestrahlung angepasst werden (adaptive Strahlentherapie). Individuelle Beratung vor Therapie (Operation oder Strahlentherapie) in der Radioonkologie oder interdisziplinären Sprechstunde. Möglichkeit der Teilnahme an Studien.

Kombination von Teilkörperhyperthermie und Strahlentherapie des operierten Prostatakarzinoms mit PSA-Anstieg (Salvage-Bestrahlung) im Rahmen einer klinischen Studie

Zu den Studien der Radioonkologie

Die Behandlung koordiniert unser Zentrum für Urogenitale Tumoren (ZUG).

Modernste und sichere Behandlung durch Teilnahme an Studien und Registern
Tumorerkrankungen im Kindes- und Jugendalter treten relativ selten auf und erfordern daher spezielles Expertenwissen auf diesem Gebiet. Um eine optimale Behandlung zu sichern und diese kontinuierlich zu verbessern, werden nahezu alle Patienten im Rahmen von Studien und Registern behandelt. Hierdurch erhalten Kinder und Jugendliche mit Tumorerkrankungen eine Therapie nach anerkanntem und modernem Standard sowie regelhaft eine Zweitmeinung von ausgewiesenen Experten.

Die Blut-Stammzelltransplantation ist ein ausgewiesener Schwerpunkt unserer Klinik, die Abteilung für Kinderchirurgie ist nationales chirurgisches Referenzzentrum für eine Vielzahl an Tumorerkrankungen wie Neuroblastome, Leber- und Nierentumoren sowie Weichteilsarkome, und der Bereich Kinderneurochirurgie ist an dem deutschlandweiten Referenzpanel des Netzwerks für kindliche Hirntumoren beteiligt. Ebenfalls in Tübingen angesiedelt ist das nationale Register für seltene Tumorerkrankungen im Kindesalter (STEP-Register).

Innovative Behandlungen bei seltenen und refraktären Tumorerkrankungen sowie Rezidiven
Ein Fokus liegt in der Behandlung von sehr seltenen sowie wiederkehrenden Tumorerkrankungen. Im Rahmen eines Spezialzentrums für seltene Tumoren im Kindes- und Jugendalter werden neuartige Therapieformen erforscht und in die Anwendung überführt, um die bestehenden Behandlungen kontinuierlich zu verbessern.

Gezielte Immuntherapien bei Tumorerkrankungen
Wir führen spezielle Untersuchungen der Krebszellen durch, um deren Struktur und Verhalten genau zu entschlüsseln. Durch diese Informationen können sich Möglichkeiten für Behandlungsformen bieten, die spezifisch bei den untersuchten Krebszellen wirken. So können beispielsweise Oberflächenstrukturen der Krebszellen mithilfe von speziellen Antikörpern markiert und dadurch für das körpereigene Immunsystem wieder sichtbar gemacht werden. Auch können diese Antikörper mit Chemotherapie-Medikamenten verknüpft werden, sodass diese gezielt zu den Krebszellen transportiert werden.

Zudem führen wir erste Studien zu Impfungen gegen Tumorerkrankungen durch.

Individualisierte Therapieformen bei Rezidiv-Erkrankungen
Die Teilnahme am INFORM-Register des Deutschen Krebsforschungszentrums in Heidelberg ermöglicht es, dass bei Patienten mit wiederkehrenden Tumorerkrankungen das gesamte Erbgut der Tumorzellen auf Ansatzpunkte für eine zielgerichtete Behandlung untersucht wird. Entsprechend der Untersuchungsergebnisse eine individuelle Behandlung zusammengestellt werden.

Die Behandlung koordiniert unser Zentrum für Kinder- und Jugendonkologie

Klinische Studien und Förderung

Klinische Studien am CCC Tübingen-Stuttgart

Ein Überblick über laufende und abgeschlossene klinische Studien. Die Geschichte der Krebstherapie ist geprägt durch die beständige Suche nach neuen und verbesserten Behandlungsmethoden.

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Aktuelle Spendenprojekte

Ein Teil unserer Aufgaben wird über Kassenleistungen finanziert, viele andere unserer Aktivitäten im Bereich Forschung, Lehre und Krankenversorgung sind jedoch ohne Ihre Spenden nicht möglich!

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Presse, TV und Radio

Pressemeldungen

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Partnerschaften und Auszeichnungen

Onkologie-Cluster in der Exzellenzinitiative von Bund und Ländern erfolgreich: Der hochkarätige Forschungsverbund „Individualisierung von Tumortherapien“ wird ab 1. Januar 2019 für zunächst sieben Jahre gefördert. Auf dem Gebiet der Krebsforschung war Tübingen damit als einzige Universität bundesweit erfolgreich.

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10 Ärzte im CCC Tübingen-Stuttgart am Universitätsklinikum Tübingen gehören auf dem Fachgebiet Krebs laut Focus Gesundheit zu den TOP Ärzten Deutschlands

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Unser Partner

In Zusammenarbeit mit dem Robert-Bosch-Krankenhaus in Stuttgart verstehen wir uns als Impulsgeber für die Verbesserung der Versorgung von Krebskranken in der Region.

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Zertifikat als Onkologisches Zentrum

Die Qualitätsanforderungen der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) werden jährlich von unabhängigen, externen Fachexperten u.a. anhand zahlreicher Kennzahlen überprüft.

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Krebszentrum Tübingen-Stuttgart gehört zu den Besten in Deutschland

Das CCC Tübingen-Stuttgart ist eines der von der Deutschen Krebshilfe geförderten Onkologischen Spitzenzentren in Deutschland.

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