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ALLMed Newsletter 2026/1
Institut für Allgemeinmedizin und Interprofessionelle Versorgung |
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Liebe Lehrpraxen, liebe Kooperationspartnerinnen und Kooperationspartner, liebe Kollegen und Kolleginnen,
liebe Interessierte an der Allgemeinmedizin, Mit diesem Newsletter starten wir ins neue Jahr – und blicken dabei noch einmal kurz auf einen besonderen Moment zurück: unser Jubiläum im vergangenen Oktober.
Das Jubiläum war für uns Anlass, innezuhalten und dankbar auf das Erreichte zu schauen: auf engagierte Teams, innovative Lehr- und Forschungsprojekte und ein gewachsenes Netzwerk aus Partnerinnen und Partnern, Wegbegleiter und Wegbeleiterinnen.
Gleichzeitig richtet sich der Blick nach vorn. Die Anforderungen an eine zukunftsfähige, patientinnen- und patientenorientierte Gesundheits- und insbesondere auch Primärversorgung nehmen weiter zu – und wir möchten diesen Wandel auch im neuen Jahr aktiv mitgestalten. Mit Neugier, interprofessioneller Zusammenarbeit und einem klaren Versorgungsbezug werden wir unsere Arbeit in Forschung, Lehre und Versorgung weiterentwickeln. In diesem Newsletter geben wir Ihnen Einblicke in aktuelle Projekte, neue Entwicklungen und das, was uns zu Beginn des Jahres bewegt. Wir freuen uns, diesen Weg gemeinsam mit Ihnen fortzusetzen – und danken Ihnen herzlich für Ihre Unterstützung und Verbundenheit.
Wir möchten Sie auch noch auf zwei aktuelle Stellungnahmen der DEGAM aufmerksam machen, die vor kurzem publiziert wurden zum Thema „Koordination und Steuerung der Primärversorgung“ und „Digitale Ersteinschätzung“ (hierunter abrufbar) sowie ein Thesenpapier, das wir am Standort Tübingen mit der Pflegewissenschaft entwickelt haben zum Thema „Rolle der Pflege in der Primärversorgung“ (hierunter abrufbar).
Herzlichst, Ihre Prof. Dr. med. Stefanie Joos & Dr. med. Hannah Haumann |
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Wir begrüßen unsere neuen Mitarbeitenden am Institut
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Unsere Expertise wächst weiter und wir freuen uns über unsere neuen Kollegen und Kolleginnen: |
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Dr. rer. nat. Julia Blievernicht: Biologin, ehemals Senior Clinical Research Associate, systemische Beraterin in Ausbildung; Studienassistentin in den Projekten IMPRO und HANSON sowie teil des FoPraNet-BW Teams
Dr. Eva-Marie Braun: Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Zusatzbezeichnungen Palliativmedizin und Medikamentöse Tumortherapie; Mitarbeiterin CCC-Integrativ und Hochschulambulanz - Jennifer Brauweiler: Verwaltungsfachangestellte; Lehrkoordination
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Dr. med. Vanessa Fröhlich: Fachärztin für Orthopädie und Unfallchirurgie; Mitarbeiterin CCC-Integrativ und Hochschulambulanz
- Jane Sophie Lauxen: Ärztin in Weiterbildung Allgemeinmedizin; wissenschaftliche Mitarbeiterin
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Roswitha Meloni: B.Sc. Hebammenwissenschaften, Kinderkrankenschwester, Praxisanleiterin, Weiterbildung Studienassistenz; Studienassistentin im Projekt PRIMA und NoPICS-Kids
Mohammad Reza Nikbin: Wissenschaftlicher Mitarbeiter; Arzt in Weiterbildung Allgemeinmedizin im Weiterbildungsverbund des Universitätsklinikums Tübingen.
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und am Standort Stuttgart/Robert Bosch Centrum für Integrative Medizin und Gesundheit (RBIM): -
Dr. sc. hum. Eva Beiner: M.Sc. Neuroscience, B.Sc. Sensorik und kognitive Psychologie; wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bereich Erforschung komplementärmedizinischer Verfahren
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Dr. med. Alexandra Nunes Vaz Kieninger: Fachärztin für Orthopädie mit Zusatzbezeichnung Naturheilverfahren, Akupunktur, Manuelle Therapie, Osteopathische Medizin, Yogalehrerin; Studienärztin im Bereich komplementärmedizinischer Verfahren
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Dr. Jeremy Ng: B.Sc. Biologie, M.Sc. Pharmazeutischen Wissenschaften, Ph.D. in Gesundheitsforschungsmethodik; wissenschaftlicher Mitarbeiter in Open Science, Metaforschung und traditioneller, komplementärer und integrativer Medizin
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PD Dr. med. Barbara Stöckigt: Naturcoaching; wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bereich Erforschung komplementärmedizinischer Verfahren.
Herzlich willkommen im Team! |
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Wir verabschieden uns mit großer Dankbarkeit von unserem langjährigen Kollegen Dr. Roland Koch, der die Entwicklung unseres Instituts fachlich wie menschlich entscheidend mitgeprägt hat. Sein Engagement, seine Ideen und seine Menschlichkeit haben nachhaltige Spuren hinterlassen. Für den Start auf dem eigenen Lehrstuhl wünschen wir ihm von Herzen viel Erfolg, Freude und Gestaltungskraft. |
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Aktuelles aus dem Institut
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| 10 Jahre Institut für Allgemeinmedizin und Interprofessionelle Versorgung – Rückblick zur Jubiläumsfeier |
Am 10. Oktober 2025 feierte das Institut für Allgemeinmedizin und Interprofessionelle Versorgung in Tübingen sein zehnjähriges Bestehen – ein bedeutender Meilenstein, den wir gemeinsam als Team mit rund 150 Gästen teilen durften.
Der Nachmittag begann mit wertschätzenden Grußworten von Manne Lucha (Minister für Soziales, Gesundheit und Integration Baden-Württemberg), Dr. Hans J. Reiter (Ministerialdirektor im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg), Professor Dr. Bernd Pichler (Dekan der Medizinischen Fakultät) und Prof. Dr. Jens Maschmann (Leitender Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender des Universitätsklinikums Tübingen). Die Redner würdigten die Entwicklung unseres Instituts und unterstrichen seine Bedeutung für Forschung, Lehre und Gesundheitsversorgung.
Rückblickend präsentierten die Institutsleitung – Professorin Dr. Stefanie Joos und ihre Stellvertreterin Dr. Hannah Haumann – gemeinsam mit Prof. Dr. Holger Cramer und Prof. Dr. Cornelia Henschke zentrale Meilensteine: von der ersten Vision über den Aufbau interprofessioneller Strukturen bis hin zu den heute breit verankerten Projekten, die das Institut regional und darüber hinaus sichtbar machen.
Ein besonderes Highlight war die Darstellung von Zukunftsimpulsen, die mit Unterstützung von Michael Pelzer vom Forschungszentrum für Wissenschaftskommunikation in Tübingen erarbeitet wurden und den Gästen in kurzen kreativen Beiträgen die Arbeit der einzelnen Teams einmal anders vorstellte. Anschließend konnten die Gäste direkt an Dialogständen mit den Teams über Forschung, Versorgung und Ausbildung ins Gespräch kommen. Themen waren unter anderem die hausärztliche Praxis der Zukunft, die Nutzung von Versorgungsdaten, Komplementäre und Integrative Medizin, die Gestaltung öffentlicher Gesundheit sowie innovative Konzepte für die Aus- und Weiterbildung. Viele Gäste nutzten die Gelegenheit für angeregte Gespräche und neue Einblicke. Abgerundet wurde der Nachmittag durch einen gemeinsamen Apéro, der Raum für persönliche Begegnungen, Vernetzung und Austausch bot.
Wir danken allen Gästen und Mitwirkenden, die diese Jubiläumsfeier zu einem inspirierenden und gelungenen Ereignis gemacht haben. Ihre Teilnahme und Ihr Engagement bestärken uns darin, unseren Weg mit Tatkraft, Neugier und Teamgeist weiterzugehen. |
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| Neue Bucherscheinung aus dem CCC-Integrativ Projekt: Integrative Interventionen in der Onkologie im Hogrefe Verlag |
Das interprofessionelle Praxis- und Beratungshandbuch stellt erstmals evidenzbasierte, komplementärmedizinische Ansätze zur supportiven Versorgung von Krebspatientinnen und -patienten vor. Das Autorinnenteam des CCC-Integrativ Projekts fasst die aktuelle Evidenz zusammen und beschreibt naturheilkundliche und komplementäre Verfahren wie Aromapflege, Akupressur, äußere Anwendungen und Phytotherapie. Im Fokus stehen praxisnahe Anleitungen für häufige Beratungsanlässe, die eine direkte Umsetzung ermöglichen. Auf 88 illustrierten „Infozepten“ wird der Umgang mit Symptomen von Fatigue über Übelkeit bis zu Hautreaktionen dargestellt, inklusive Schritt-für-Schritt-Anleitungen, Durchführungshinweisen und Materialangaben.
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| Neue E-Mail-Adresse für die Lehre |
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Personeller Wechsel - Lehrkoordination |
Nach beinahe einem viertel Jahundert beendete Silke Orlikowsky Ende 2025 ihre Tätigkeit am Institut für Allgemeinmedizin und Interprofessionelle Versorgung. Silke Orlikowsky hat nicht nur das Wachsen des Instituts begleitet, sondern vor allem in ihrer Rolle als Lehrkoordination eine mittlere vierstellige Zahl an Studierenden "versorgt" und den Kontakt zu unzähligen Lehrpraxen gehegt und gepflegt. Mit dem Ausscheiden von Silke Orlikowsky übernimmt Jennifer Brauweiler die Lehrkoordination und damit den Staffelstab ihrer Vorgängerin. |
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Erstes Zwischenseminar Blockpraktikum mit Fallbesprechung Allgemeinmedizin und Apothekern und Apothekerinnen im Zollernalbkreis |
Seit diesem Jahr ist der Zollernalbkreis unsere dritte "Region für ärztliche Ausbildung". Als erste Lehrveranstaltung fand im Oktober 2025 das Zwischenseminar zum allgemeinmedizinischen Blockpraktikum in Balingen statt. Die Studierenden konnten Fälle aus ihrer Blockpraktiumspraxis interprofessionell mit Allgemeinmedizinern und Allgemeinmedizinerinnen sowie Apothekerinnen und Apothekern aus der Region unter verschiedenen Perspektiven diskutieren. Gemeinsam mit Auszubildenden zur Notfallsanitäterin und zum Notfallsanitäter des DRK-Kreisverbands Zollernalb wurde das Seminar um ein interprofessionelles Übergabetraining zu hausärztlichen Notfallsituationen ergänzt.
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Zweites Famulaturtraining in Calw |
Am letzten Novemberwochenende 2025 fand zum zweiten Mal das Famulaturtraining „FamTrain“ in der „Region für ärztliche Ausbildung“ Calw statt. Studierende die bereits in der Vorklinik im Rahmen einer Wahlveranstaltung im Landkreis waren, kamen nach ihrem Physikum erneut nach Calw, um für drei Tage in der EKG-Befundung, Ultraschall, manueller Therapie und Notfallmanagement trainiert zu werden. Die Studierenden waren gemeinsam durch den Landkreis untergebracht und trotz des vollen Programms blieb genug Zeit für einen gemeinsamen Besuch des Weihnachtsmarktes und den Austausch mit unseren regionalen Partnern vor Ort!
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Lehrpraxen- und Lehrbeauftragtentreffen |
Unter dem Motto „Meet, share, inspire! Begegnung – Austausch – Inspiration“ trafen sich am 10. Oktober 2025 ungefähr 50 Ärztinnen und Ärzte sowie nicht-ärztliche Mitarbeitende aus unseren Lehrpraxen. Nach einem Input zu den aktuellen Entwicklungen im Institut, fanden an vier Thementischen anregende Diskussionen zur Lehre in den Formaten „Blockpraktikum und PJ“, „Ganzkörperuntersuchungskurs“, „Anatomie am Lebenden und Berufsfelderkundung“ sowie zu unseren Wahlpflichtveranstaltungen statt.
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Neue Module im Ganzkörperuntersuchungskurs (GKU) all inclusive |
Unser GKU all inclusive entwickelt sich stetig weiter. Neben der Wahlveranstaltung „GKU all inclusive“ zur körperlichen Untersuchung von Menschen mit Behinderung entstehen aktuell verschiedene frei wählbare Module zur Gebärdensprache, zum Umgang mit Menschen mit Störung der Intelligenzentwicklung sowie zu einfacher und leichter Sprache.
Wir freuen uns über die zahlreichen Anmeldungen der Studierenden und die weitere Implementierung inklusiver Medizin in das Medizinstudium. |
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Reutlingen wird „Modellregion für ärztliche Ausbildung“ |
Am 06. November 2025 feierte der Landkreis Reutlingen mit einer Auftaktveranstaltung die neue Kooperation mit der Medizinischen Fakultät der Universität Tübingen (MFT). Damit ist Reutlingen nun der vierte Landkreis, der in Kooperation mit der MFT und dem Institut für Allgemeinmedizin und Interprofessionelle Versorgung zur Region für ärztliche Ausbildung wird. Die Landkreise Calw (2021) und Freudenstadt (2024) sowie der Zollernalbkreis (2025) in direkter Nachbarschaft zu Reutlingen haben sich bereits auf den Weg gemacht.
Mit den praxisorientiert und partizipativ konzipierten Lehrformaten adressieren die Beteiligten den zunehmend manifesten Versorgungsengpass an Hausärztinnen und Hausärzten, aber auch weiteren niedergelassenen Ärzten und Ärztinnen vor allem in ländlichen Regionen. So wird die regionale Verankerung der medizinischen Ausbildungsstruktur weiter gestärkt.
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Aktuelles aus der Weiterbildung
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| Neuer Rekord in den Teilnehmendenzahlen! |
Im Jahr 2025 waren im Kompetenzzentrum Weiterbildung Baden-Württemberg (KWBW) insgesamt 745 Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung der Allgemeinmedizin und 95 der Weiterbildung Pädiatrie bei unseren Seminartagen aktiv dabei. Insgesamt wurden 22 Doppelseminartage und 16 Einzelseminartage angeboten. Darüber hinaus bietet das KWBW regelmäßig Train-the-Trainer Seminare für Weiterbildungsbefugte, Referententrainings und Mentoringtrainings für Interessierte an.
Wir freuen uns über die Gründung eines neuen Weiterbildungsverbunds Allgemeinmedizin im Landkreis Böblingen. Am 6. August 2025 kamen die Gründungsmitglieder und Gründungsmitgliederinnen zur offiziellen Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung im Landratsamt Böblingen zusammen. |
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Aktuelles aus der Forschung
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| IMPRO (Improved Management of Patients with Recent-Onset Stable Chest Pain) |
Im Oktober 2025 startete die bundesweite IMPRO-Studie unter der Konsortialführung des Instituts für Allgemeinmedizin der Universität Marburg. Das Projekt knüpft an den Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA), den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen um die CT-Koronarangiographie zu erweitern, und die Überarbeitung der Nationalen Versorgungsleitlinie Chronische Koronare Herzkrankheit (KHK) an. Ziel ist die Untersuchung eines neuen interdisziplinären Versorgungsweges zur Verbesserung der primär- und sektorenübergreifenden Versorgung bei Patienten und Patientinnen mit neu aufgetretenen stabilen Brustschmerzen und Verdacht auf eine KHK. Bei der Diagnosestellung kann im Zuge der Studie die Durchführung eines Kardio-CTs zum Einsatz kommen. Im Fokus steht die Frage, ob der neue Versorgungsweg dazu beitragen kann, kardiovaskuläre Ereignisse und interventionsbedingte Komplikationen zu reduzieren. Bundesweit sind in 16 Regionen ca. 300 hausärztliche und kardiologische Kolleginnen und Kollegen, sowie 22 radiologische Zentren und 16 herzchirurgische Kooperationspartner beteiligt. Für die hausärztlichen und kardiologischen Praxen, die durch uns betreut werden, beginnt die Studie im ersten Quartal 2026.
Noch sind wir auf der Suche nach weiteren interessierten Praxen!
Wenn Sie Interesse haben, melden Sie sich gerne bei Julia Blievernicht unter impro@med.uni-tuebingen.de |
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Erstes Forschungssymposium von FroPraNet-BW |
Unter dem Motto „Ambulant forschen - Wissen vernetzen - Versorgung gestalten“ fand am 21. November 2025 in Stuttgart das erste Forschungssymposium im Forschungspraxennetz Baden-Württemberg (FoPraNet-BW) statt.
In Anwesenheit einer Vielzahl von Vertreterinnen und Vertretern, von Bürgern und Bürgerinnen sowie Patientinnen und Patienten, hausärztlichen Praxen, dem Hausärztinnen- und Hausärzteverband, der Kassenärztlichen Vereinigung und der Landesärztekammer Baden-Württemberg sowie der Kostenträger und Landesministerien konnte ein umfassender und spannender Einblick in die bisherige Arbeit von FoPraNet-BW sowie den ab 2026 geplanten Aufbau eines hausärztlichen Registers mit den Schwerpunkten Adipositas und Prävention gewährt werden. Ein ganz besonderes Highlight war der lebhafte Austausch zwischen den verschiedenen Akteuren und Akteurinnen der Podiumsdiskussion. Die Veranstaltung war ein voller Erfolg! Interessierte und Beteiligte nutzten die Möglichkeit, sich auszutauschen, zu vernetzen und den Abend gemeinsam ausklingen zu lassen.
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| „Die Zukunft der hausärztlichen Versorgung - Integration von Pflegefachpersonen in hausärztliche Praxisteams“ Der Fachkräftemangel, eine alternde Bevölkerung und der Bedarf an wirksamer Prävention erfordern neue Konzepte für eine qualitativ hochwertige, kontinuierliche und wohnortnahe Primärversorgung. Eine zentrale Frage dabei ist: Wie können hausärztliche Teams der Zukunft aussehen – und welche Rolle können Pflegefachpersonen übernehmen? Diese Fragen standen im Fokus eines interprofessionellen Strategieworkshops, der Ende August 2025 in Herrenberg stattfand. Der Workshop wurde vom Institut für Allgemeinmedizin und Interprofessionelle Versorgung sowie der Abteilung Pflegewissenschaft des Universitätsklinikums Tübingen initiiert.
Ein zentrales Ergebnis: Die Einbindung von Advanced Practice Nurses (APN) in hausärztliche Teams und die Weiterentwicklung zu multiprofessionellen Primärversorgungsteams stellt einen vielversprechenden Ansatz dar – international bereits erfolgreich etabliert. Nationale und internationale Vertreter und Vertreterinnen aus Pflege, Medizin, Wissenschaft, Politik, Krankenkassen und Praxis diskutierten Rollenprofile, rechtliche Rahmenbedingungen und konkrete Umsetzungsschritte für Deutschland.
Die Ergebnisse werden derzeit in einem Thesenpapier aufbereitet und sollen Impulse für Politik, Berufsverbände, Kostenträger und Primärversorgungsteams geben.
Ein herzlicher Dank gilt allen Teilnehmenden sowie der Eva Mayr-Stihl Stiftung für die finanzielle Unterstützung des Workshops. |
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Studienaufruf PhYoMind-Studie |
Fibromyalgie ist eine chronische Erkrankung, die mit weit verbreiteten Schmerzen, Müdigkeit, Schlafstörungen und erhöhtem Stresserleben einhergeht, den Alltag spürbar einschränkt und damit Therapie und Krankheitsmanagement erschwert.
Die PhYoMind-Studie untersucht, wie ein kombinierter Ansatz aus Yoga, Physiotherapie und Achtsamkeit die Krankheitsauswirkungen bei Fibromyalgie beeinflusst. Die Studie wird durch das Institut am Bosch Health Campus Stuttgart durchgeführt.
Es werden Effekte der Intervention auf Schmerzintensität, Müdigkeit/Erschöpfung, Alltagsfunktion, Schlafqualität, wahrgenommenen Stress, die autonome Regulation sowie Anzeichen zentraler Sensitivierung geprüft.
Für Rückfragen oder Interesse an einer Teilnahme wenden Sie sich bitte per E-Mail rbim.studien@bosch-health-campus.com an unser Studienteam oder telefonisch unter 0711 8101-7858. Wir melden uns zeitnah zurück und besprechen gerne das weitere Vorgehen sowie mögliche Termine. |
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Studienaufruf MEDIMIND-Studie |
Beeinflusst Ernährung die mentale Gesundheit bei Übergewicht? Welche Rolle spielt dabei was wir essen? Und wie ist die Bedeutung davon, wie wir essen? Mit diesen Fragen beschäftigen wir uns in der Studie MEDIMIND, die am Bosch Health Campus in Stuttgart läuft. Probanden und Probandinnen werden derzeit noch gesucht, die Teilnahme ist kostenlos und umfasst fünf individuelle Beratungstermine je nach Gruppenzuteilung.
Für Rückfragen oder Interesse an einer Teilnahme wenden Sie sich bitte per E-Mail rbim.studien@bosch-health-campus.com an unser Studienteam oder telefonisch unter 0711 8101-7858. |
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Das Institut war auch im Jahr 2025 auf zahlreichen internationalen und nationalen Kongressen vertreten: |
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DEGAM Kongress
Beim 59. Kongress für Allgemein- und Familienmedizin in Hannover beteiligte sich das IAIV mit Beiträgen aus den Projekten FoPraNet-BW, INCAP, PreVitaCOV, NAPKON-TIP und dem KWBW sowie mit einem Vernetzungsworkshop für Studienassistentinnen und Studienassistenten zum Thema klinische Studien. Mehr erfahren
European Forums for Primary Care (EFPC)
An der Universität Wien fand vom 7. bis 9. September 2025 die 20. Konferenz des European Forums for Primary Care statt. Unter dem Kongressthema „Playing the Symphony of Interprofessional Primary Care: harmonizing research and practice“ wurden Erkenntnisse aus der Prozessevaluation von FoPraNet-BW präsentiert. Mehr erfahren
European Public Health Conferenc (EPH)
Im November 2025 beteiligte sich das Institut gemeinsam mit dem Kompetenznetzwerk Präventivmedizin Baden-Württemberg (KNPM) an der 18. European Public Health Conference in Helsinki. Unter dem Kongressmotto „Investing for sustainable health and well-being“ wurden das Netzwerk und seine Arbeitsgruppen (AG) in einer Pecha-Kucha-Session vorgestellt, wobei das Institut als Leitung der AG „Prävention in Kommunen und im Öffentlichen Gesundheitsdienst“ evidenzbasierte Ansätze zur Diabetesprävention im öffentlichen Gesundheitswesen präsentierte. Mehr erfahren
24. Deutscher Kongress für Versorgungsforschung (DKVF)
Vom 22. bis 24. September 2025 nahm das Institut am Jahreskongress des Deutschen Netzwerks für Versorgungsforschung in Hamburg teil. Im Rahmen des Leitthema „Zukunftskompetenz für ein resilientes Gesundheitssystem“ setzten wir mit sieben Vorträgen aus unseren Projekten INCAP, FoPraNet, KNPM, DNPM, Televisite und NoPICS-Kids fachliche Impulse und engagierten uns darüber hinaus in Chair-Funktionen sowie in der Mitarbeit verschiedener Arbeitsgruppen. Mehr über den DKVF
World Health Summit Berlin
Der World Health Summit 2025 brachte in Berlin internationale Akteurinnen und Akteure des globalen Gesundheitswesens zusammen. Unter dem Motto „Taking Responsibility for Health in a Fragmenting World“ leitete Prof. Dr. Holger Cramer den Workshop Integrative Medicine in Global Health: Pathways for Implementation mit Beteiligung Vertretern und Vertreterinnen der Weltgesundheitsorganisation und des Indian Council of Medical Research. Mehr erfahren
3rd World Congress on Traditional, Compelementary and Integrative Medicine
Im Oktober 2025 brachte der 3rd World Congress on Traditional, Complementary and Integrative Medicine in Rio de Janeiro internationale Experten und Expertinnen aus mehr als 70 Ländern aus Wissenschaft, Praxis und Politik zusammen. Der Kongress stand unter dem Motto „Strengthening Global Public Health through Traditional, Complementary and Integrative Medicine: Knowledge Diversity, Well-Being Societies and Planetary Health”. Prof. Dr. Holger Cramer leitete den Kongress als Präsident, während das Institut mit mehreren Vorträgen und Postern aktiv zum wissenschaftlichen Programm beitrug. Mehr erfahren
10th International Congress on Peer Review and Scientific Publication
Im September 2025 nahm das Institut am 10th International Congress on Peer Review and Scientific Publication in Chicago teil. Der Kongress brachte internationale Expertinnen und Experten zusammen, um Innovationen, Herausforderungen und bewährte Verfahren des wissenschaftlichen Publizierens zu diskutieren. Das Institut präsentierte in mehreren Postern aktuelle Arbeiten zur Bedeutung Künstlicher Intelligenz für die wissenschaftliche Kommunikation. Mehr erfahren
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| 3. Promovierendenkongress Integrative Medizin |
Am 5. September 2025 fand der 3. Promovierendenkongress Integrative Medizin des Charité Competence Centers für Traditionelle und Integrative Medizin (CCCTIM) statt. Der Kongress bot Promovierenden der Integrativen Medizin eine Plattform, um ihre laufenden Promotionsarbeiten vorzustellen, sich zu vernetzen und ihre neuesten Erkenntnisse im Bereich der Integrativen Medizin auszutauschen. Vom Institut für Allgemeinmedizin und Interprofessionelle Versorgung nahmen Hazal Sarak Kücükosmanoglu und Alina Schleinzer teil. Das Poster von Alina Schleinzer wurde dabei als bestes Wissenschaftsposter ausgezeichnet.
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Promotionen, Habilitationen und Publikationen
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Daniela Hesmert, Lisa Wiesner und Melanie Wolf haben Ihre Promotion zum Dr. med. erfolgreich abgeschlossen. Daniela Hesmert mit dem Arbeitstitel „Befragung von Ärzten und Pflegepersonal an den Universitätskliniken in Baden Württemberg zu Einstellungen, Erfahrungen und Bedürfnissen zur Komplementären und Integrativen Medizin“, Lisa Wiesner mit dem Titel „Entwicklung eines Primärversorgungsverbundes im Landkreis Reutlingen – eine qualitative Interviewanalyse“ und Melanie Wolf mit dem Arbeitstitel „Ärztliche Erfahrung, Patientenpräferenz und Wissenschaftlichkeit: Die allgemeinmedizinische Ganzkörperuntersuchung“.
Regina Stolz hat Ihre Promotion zum Dr. sc. hum. mit dem Arbeitstitel „Naturheilkundliche Pflegeinterventionen aus der Perspektive der evidenzbasierten Medizin und Pflege“ erfolgreich abgeschlossen.
Dr. med. Dr. med. univ. Jan Valentini hat sein Habilitationsverfahren mit dem Thema „Sektorale Implementierung von Komplementärer und Integrativer Medizin in die Gesundheitsversorgung“ im Fach Allgemeinmedizin erfolgreich beendet und den akademischen Qualifikationsnachweis PD erhalten. Wir gratulieren herzlich! |
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Die aktuell laufenden Promotionen finden Sie unter dem folgenden Link: |
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Auch im Jahr 2025 konnten wir Ergebnisse unserer Projekte erfolgreich in wissenschaftlichen Fachjournals publizieren. Unsere aktuellen Publikationen finden Sie hier: |
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