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Allgemeine und Molekulare Pathologie und Pathologische Anatomie
Department für Pathologie und Neuropathologie

380

Adresse: Liebermeisterstraße 8
72076 Tübingen


Telefonnummer: 07071 29-84929 Befundabfrage


Elektronenmikroskopie

Die konventionelle Transmissions-Elektronenmikroskopie als auch die Anwendung der Gefrierbruchtechnik sind Voraussetzungen für unsere morphologischen Untersuchungen an der Blut-Hirnschranke (BHS) des Säugers, um sowohl die Membranarchitektur von Endothelzellen (tight junctions TJ) als auch von Astrozyten (orthogonale Partikelkomplexe OPKs) analysieren zu können. Unser Interesse gilt den morphologischen Veränderungen der BHS unter pathologischen Bedingungen wie bei Astrozytomen.

Kontakt

Leiterin

frontend.sr-only_#{element.contextual_1.children.icon}: Dr. rer. nat. Petra Fallier-Becker


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Publikationen

Publikationen

Biologie und Pathologie der Blut-Hirn-Schranke

Biologie und Pathologie der Blut-Hirn-Schranke

In vivo- und in vitro-Untersuchungen der letzten Jahre ergaben, dass zum Funktionieren der BHS auch die extrazelluläre Matrix (ECM) eine wichtige Rolle spielt. In zahlreichen Experimenten konnten wir zeigen, dass das Heparansulfatproteoglykan Agrin entscheidend ist für die Bildung von sogenannten orthogonalen Partikelkomplexen (OPKs), die aus AQP4 bestehen und an der Endfußmembran von gesunden Astrozyten vorkommen (Noell et al. 2009). In enger Zusammenarbeit mit der Klinik für Neurochirurgie am Universitätsklinikum Tübingen haben wir Gewebe von Glioblastomen auf Veränderungen an der BHS untersucht. Dabei stellte sich heraus, dass sich sowohl die Form als auch die Anzahl der OPKs im GBM verändert (Noell et al. 2012). Neuere Untersuchungen zeigten sogar eine Korrelation zwischen der Anzahl der OPKs und dem Grad der Malignität von Astrozytomen (Fallier-Becker et al. IJMS 2016).

Gefrierbruch einer gesunden Bluthirnschranke (Maus); links orthogonale Partikelkomplexe (OPKs), die aus Aquaporin-4 bestehen

Probenvorbereitung

Weiterführende Informationen

Fixierung

2,5% gepuffertes Glutaraldehyd

Lagerung

bei -20°C.
Nach dem Auftauen kann Glutaraldehyd ca. 2 Wochen im Kühlschrank aufbewahrt werden. Fixativ nicht erneut einfrieren.

Puffer

0,1MCacodylatpuffer, pH7,4

Lagerung

im Kühlschrank

Erhältlich bei:
Dr. Petra Fallier-Becker

Institut für Pathologie und Neuropathologie
Abteilung Elektronenmikroskopie
Liebermeisterstr.8
72076Tübingen

Kontakt

Verwendung

Das Fixativ unmittelbar vor Gebrauch auftauen und das entnommene Gewebe (Größe ca.1-2mm²) sofort nach der Entnahme bei Raumtemperatur2 –4h fixieren. Das Gewebe sollte vollständig mit Fixativ bedeckt sein. Anschließend in 0,1M Cacodylatpuffer pH7,4 geben. Die Gewebeprobe kann so im Kühlschrank für mehrere Tage aufbewahrt werden. Steht kein natives Gewebe zur Verfügung, kann auch primär Formalin-fixiertes Gewebe bzw. in Paraffin eingebettetes Gewebe elektronenmikroskopisch untersucht werden. Hierbei mussallerdings mit erheblichen Einbußen im Strukturerhalt gerechnet werden.

Zertifikate und Verbände

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