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Elektrostimulation

Die Arbeitsgruppe "Elektrostimulation" beschäftigt sich derzeit unter anderem mit der Frage, ob und ggf. bei welchen Erkrankungen die Elektrostimulation des Auges eine Therapiemöglichkeit darstellen kann. Letztendlich beruhen sehr viele Augenerkrankungen auf dem Untergang von Nervenzellen. Dies ist zum Beispiel bei den klassischen Netzhautdegenerationen wie der Retinitis pigmentosa der Fall, aber auch bei Gefäßverschlüssen, Diabetes mellitus, Makuladegenerationen und bei Netzhautablösungen. Für viele dieser Erkrankungen gibt es derzeit keine etablierte Therapie.

Kontakt

frontend.sr-only_#{element.contextual_1.children.icon}: Prof. Dr. Florian Gekeler Leitung


E-Mail-Adresse: gekeler@uni-tuebingen.de




Elektrostimulation

Mehr zu Elektrostimulation

Es gibt zahlreiche Hinweise, dass eine Stimulation des Auges mittels winziger elektrischer Ströme zur Ausschüttung von Wachstumsfaktoren und ähnlichen Substanzen führen kann. 

Diese Ausschüttung von Wachstumsfaktoren hat schon in einigen Studien zu einer Verbesserung des Sehens geführt. Auch an anderen Organen wie zum Beispiel dem Innenohr oder dem Rückenmark wurde eine Verbesserung durch Elektrostimulation berichtet. In einer großen Studie haben wir die Wirkung der Elektrostimulation unter anderem bei Retinitis pigmentosa überprüft und herausgefunden, dass unter gewissen Umständen tatsächlich eine Verbesserung der Sehfunktionen erreicht werden kann. Die Studie wurde bereits hochrangig wissenschaftlich publiziert (Schatz et al., Invest Ophthalmol Vis Sci. 2011 Jun 23;52 (7):4485-96). 

Behandlung bei Patienten mit Retinitis pigmentosa

Behandlung bei Retinitis pigmentosa

In einer großen Folgestudie und einer Anwendungsbeobachtung konnte eine Wirksamkeit und die Sicherheit bei Retinitis pigmentosa erneut belegt werden (Gekeler und Schatz, beide ARVO 2016).

Derzeit ist eine Behandlung bei Patienten mit Retinitis pigmentosa unter bestimmten Voraussetzungen möglich. Wir verwenden das Stimulationsgerät Okustim® der Forma Okuvision GmbH, welches eine Stimulation nach den Kriterien unserer ersten Studie gewährleistet.

Sollten Sie Interesse haben oder als behandelnder Arzt einen Patienten zu schicken wollen, melden Sie sich bitte per E-Mail bei Prof. Gekeler.

Publikationen

Ausgewählte Publikationen

  • Gekeler F; Arbeitsgruppe Elektrostimulation des Department für Augenheilkunde am Universitäts-Klinikum Tübingen. Transkorneale Elektrostimulation. Ophthalmologe. 2012 Feb;109(2):129-35.
  • Gekeler F, Bartz-Schmidt KU. Electrical stimulation--a therapeutic strategy for retinal and optic nerve disease? Graefes Arch Clin Exp Ophthalmol. 2012 Feb;250(2):161-3. Epub 2012 Jan 27.
  • Willmann G, Schäferhoff K, Fischer MD, Arango-Gonzalez B, Bolz S, Naycheva L, Röck T, Bonin M, Bartz-Schmidt KU, Zrenner E, Schatz A, Gekeler F. Gene expression profiling of the retina after transcorneal electrical stimulation in wild-type Brown Norway rats. Invest Ophthalmol Vis Sci. 2011 Sep 29;52(10):7529-37.
  • Schatz A, Rock T, Naycheva L, Willmann G, Wilhelm B, Peters T, Bartz-Schmidt KU, Zrenner E, Messias A, Gekeler F. Transcorneal electrical stimulation for patients with retinitis pigmentosa: a prospective, randomized, sham-controlled exploratory study. Invest Ophthalmol Vis Sci. 2011;52:4485-4496.
  • Besch D, Sachs H, Szurman P, Gülicher D, Wilke R Dr, Reinert S, Zrenner E, Bartz-Schmidt KU, Gekeler F. Extra-ocular surgery for implantation of an active subretinal visual prosthesis with external connections: feasibility and outcome in seven patients. Br J Ophthalmol. 2008 Jul 28. [Epub ahead of print]

Siehe auch

Zertifikate und Verbände

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