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AG Affektive Neuropsychiatrie

Aktuelle Forschungsprojekte

Die Verarbeitung emotionaler Informationen ist eine Kernkompetenz erfolgreicher sozialer Interaktion. Bei Patienten mit psychischen Erkrankungen treten häufig Veränderungen der emotionalen Wahrnehmung auf, die mit Störungen der sozialen Integration und Einschränkung der Lebensqualität verbunden sind. Die Verarbeitung verbaler und nonverbaler emotionaler Signale (Mimik, Sprachmelodie, Sprachinhalte, Lachen) wird in Verhaltensexperimenten, mittels peripher-physiologischer Reaktionen (Hautleitfähigkeit), und funktioneller Bildgebung (fMRT) untersucht.

Im Mittelpunkt der aktuellen Forschungsprojekte stehen die Evaluation krankheitsspezifischer Unterschiede der Verarbeitung emotionaler Signale sowie die Untersuchung neurobiologischer Veränderungen während des Therapieprozesses.

In der Arbeitsgruppe Affektive Neuropsychiatrie werden neurobiologische Grundlagen emotionaler Prozesse bei gesunden Probanden und bei Patienten mit gestörter Emotionsverarbeitung untersucht (z.B. Depression, Schizophrenie, Angststörung).

  • Prof. Dr. Hermann Ackermann (Department of General Neurology, Hertie Institute for Clinical Brain Research, Tübingen)
  • Dr. Kai Alter (Institute of Neuroscience, University of Newcastle)
  • Dr. Andreas Bartels (Vision and Cognition, Werner Reichardt Centre for Integrative Neuroscience, Tübingen)
  • Anne Brauer (Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters der Johann Wolfgang Goethe-Universität, Frankfurt am Main)
  • PD Dr. Thomas Ethofer (Abteilung Biomedizinische Magnetresonanz, Department für Radiologie, Tübingen)
  • Prof. Dr. Christine M. Freitag (Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters der Johann Wolfgang Goethe-Universität, Frankfurt am Main)
  • Prof. Dr. Martin Hautzinger (Klinische Psychologie und Psychotherapie, Universität Tübingen)
  • Prof. Dr. Dr. Hans-Otto Karnath (Division of Neuropsychology, Center of Neurology & Hertie-Institute for Clinical Brain Research, Tübingen)
  • Prof. Dr. Johanna Kißler (Fakultät für Psychologie und Sportwissenschaft, Abteilung für Psychologie, Universität Bielefeld)
  • Prof. Dr. Stefan Klingberg (Arbeitsgruppe Psychotherapieforschung, Allgemeine Psychiatrie und Psychotherapie mit Poliklinik, Tübingen)
  • Prof. Dr. Martin Lotze (Funktionelle Bildgebung, Diagnostische Radiologie und Neuroradiologie, Universität Greifswald)
  • Prof. Dr. Susanne Marschall (Institut für Medienwissenschaft, Universität Tübingen)
  • Dr. Michael Öllinger (Parmenides Center for the Study of Thinking, Pullach im Isartal)
  • Prof. Dr. Christian Plewnia (Arbeitsgruppe Neurophysiologie und Interventionelle Neuropsychiatrie, Allgemeine Psychiatrie und Psychotherapie mit Poliklinik, Tübingen)
  • Prof. Dr. Tobias Renner (Psychiatrie und Psychotherapie im Kindes- und Jugendalter, Tübingen)
  • Prof. Dr. Willibald Ruch (Fachgruppe Persönlichkeitspsychologie und Diagnostik, Universität Zürich)
  • Prof. Dr. Astrid Schütz (Lehrstuhl für Persönlichkeitspsychologie und Psychologische Diagnostik, Kompetenzzentrum für Angewandte Personalpsychologie, Universität Bamberg)
  • PD Dr. Dipl.-Psych. Christina Schwenck (Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters der Johann Wolfgang Goethe-Universität, Frankfurt am Main)
  • Meike Uhrig (Institut für Medienwissenschaft, Universität Tübingen)
  • Dr. Kirsten Volz (Neural Basis of Intuition, Werner Reichardt Centre for Integrative Neuroscience, Tübingen)
  • Prof. Dr. Jürgen Wertheimer (Lehrstuhl für Internationale Literaturen / Neuere deutsche Literatur, Universität Tübingen)
  • Dr. Hong Yu Wong (Philosophy of Neuroscience, Werner Reichardt Centre for Integrative Neuroscience, Tübingen)

Kontakt

Leitung:

frontend.sr-only_#{element.contextual_1.children.icon}: Prof. Dr. Dirk Wildgruber


frontend.sr-only_#{element.contextual_1.children.icon}: 07071 29-82314


E-Mail-Adresse: dirk.wildgruber@med.uni-tuebingen.de


Nonverbale Signale in literarischen Texten

Erlesene Gefühle: Viele Menschen kennen die Erfahrung, dass beim Lesen eines Buches lebhafte »innere Stimmen« oder »innere Bilder« auftreten. In einer Forschungskooperation mit Professor Jürgen Wertheimer (Lehrstuhl für Komparatistik/Neuere Deutsche Literatur, Universität Tübingen) werden neurobiologische Korrelate auditiver und visueller Imagination beim Lesen literarischer Texte evaluiert.

Differenzierung von Anlachen und Auslachen

Während bei Tieren nur reflexartiges Lachen bei Körperkontakt (Kitzeln, Spielen) auftritt, haben sich beim Menschen differenzierte Lachtypen herausgebildet, die eine große Bedeutung für die soziale Interaktion haben. Mittels fMRT zeigte sich bei Wahrnehmung von Hohn- bzw. Freudelachen eine gesteigerte Aktivierung im medialen Stirnhirn (Mentalisierungsareal). Kitzellachen führte dagegen zur Aktivierung des akustischen Assoziationsareals im Schläfenlappen.

Integration multimodaler emotionaler Signale

In der natürlichen Kommunikation werden emotionale Signale auf mehreren Kanälen vermittelt (Inhalt, Prosodie, Mimik). Auf der Grundlage eigener Forschungsergebnisse konnte ein Modell der zerebralen Integration multimodaler Signale bei Gesunden erstellt werden. Aktuell werden die funktionellen Verbindungen zwischen den beteiligten Strukturen, und Störungen der Integration bei Patienten mit psychiatrischen Erkrankungen analysiert.

Publikationen

  • Hoffmann E*, Brück C*, Kreifelts B, Ethofer T, Wildgruber D (2016) Reduced functional connectivity to the frontal cortex during processing of social cues in autism spectrum disorder (*geteilte Erstautorenschaft). Journal of Neural Transmission, im Druck.
  • Vogel B, Brück C, Jacob H, Eberle M, Wildgruber D (2016) Integration of verbal and nonverbal emotional signals in patients with schizophrenia: Decreased nonverbal dominance. Psychiatry Research, im Druck.
  • Brück C, Gößling-Arnold C, Wertheimer J, Wildgruber D (2016) “The Inner Theatre”: Decoding of Nonverbal Emotional Cues in Literary Text. SAGE Open, im Druck.
  • Brück C, Derstroff S, Jacob H, Wolf-Arehult M, Wekenmann S, Wildgruber D (2016) Perception of Verbal and Nonverbal Emotional Signals in Women with Borderline Personality Disorder: Evidence of a Negative Bias and an Increased Reliance on Nonverbal Cues. Journal of Personality Disorders, im Druck.
  • Bisch J, Kreifelts B, Bretscher J, Wildgruber D, Fallgatter A, Ethofer T (2016) Emotion perception in adult attention-deficit hyperactivity disorder. Journal of Neural Transmission:1-10.
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