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Willkommen am Universitätsklinikum Tübingen!
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Notfallmedizin

 

Die Notfallmedizin stellt einen klassischen Bereich des Faches Anästhesiologie dar. Die

Teilnahme am Notarztdienst gehört daher zu den Dienstaufgaben der Klinik.

 

Zwei Notarztstandorte mit Rettungswache

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Im Rettungsdienstbezirk Tübingen befinden sich zwei Notarztstandorte mit Rettungswache (Tübingen und Rottenburg) und zwei weitere Rettungswachen (Mössingen und Ergenzingen). Die Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin des Universitätsklinikums übernimmt zur Hälfte den Notarztdienst. Die Ärzte haben eine spezielle Ausbildung (Fachkunde Rettungsdienst oder Zusatzbezeichnung Notfallmedizin) durchlaufen und mindestens drei Jahre Erfahrung im Krankenhaus gesammelt, bevor sie im Rettungsdienst eingesetzt werden.

 

Im Jahr 2012 wurden in Tübingen und Rottenburg zusammen etwa 4.530 Notarzteinsätze durchgeführt, wobei 4.383 Patienten behandelt und 3.968 von ihnen zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus transportiert wurden. Unter den behandelten Patienten befanden sich 141 Kinder in einem Alter von unter 7 Jahren.

 

Bei etwa 70% der Patienten lag der NACA-Score bei 3 bis 6 (stationäre Aufnahme, Lebensgefahr nicht auszuschließen, Lebensgefahr). Bei 65% der Patienten konnte bereits durch den Notarzt eine Verbesserung des klinischen Befundes erzielt werden.

 

Mehr als 70% der Einsätze erfolgte aufgrund von Erkrankunge, während lediglich bei etwa 13% ein Unfall die Ursache der Notarzt-Alarmierung war.

 

 

 

Sicherstellung der Qualität

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Erfahrene Assistenzärzte (in den beiden letzten Weiterbildungsjahren) und Fachärzte leisten den Notarztdienst besuchen regelmäßig Fortbildungsveranstaltungen. Die Sicherstellung der Qualität erfolgt über das Notarzt-Dokumentationssystem NADOK (Fa. Datapec, Pliezhausen).

Seit Januar 2014 werden die Daten zu Zwecken der Auswertung an die Stelle zur trägerübergreifenden Qualitätssicherung im Rettungsdienst Baden-Württemberg (SQR-BW) übermittelt. Zuvor erfolgte die Auswertung duch die Landesärztekammer Baden-Württemberg.

 

Die leitenden Notärzte im Landkreis Tübingen sind Anästhesisten aus verschiedenen Bereichen. Die Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin stellt drei der sieben Mitglieder des Gremiums. In regelmäßigen Übungen mit allen Hilfsorganisationen (Feuerwehr, Technisches Hilfswerk, Polizei, Rettungsdienst) wird die Zusammenarbeit bei Großschadensereignissen geübt.

 

Die Reanimationen im Rettungsdienstbezirk Tübingen werden in das Reanimations-Register der DGAI (Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin) eingetragen.

 

Für das Jahr 2013 verzeichnet das Reanimationsregister 96 Patienten mit Herz-Kreislaufstillstand, bei denen eine kardio-pulmonale Reanimation durchgeführt wurde. 38 Patienten wurden erfolgreich reanimiert. 9 Patienten konnten in meist gutem klinischem Zustand aus dem Krankenhaus entlassen werden.

 

Bedauerlicherweise wurde nur bei 22 Pateinten die Reanimation durch anwesende Ersthelfer begonnen.

 

 

Innerklinische Notfallmedizin: Schockraum, Notfallaufnahme, Reanimationsteam

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Die innerklinische Notfallmedizin beinhaltet zum einen die Weiterführung der Rettungsmedizin in der Klinik (Schockraum, Notfallaufnahme). Zusammen mit allen benötigten Fachdisziplinen wird so eine optimale Versorgung unserer Patienten möglich.
 

Zum anderen steht dem gesamten stationären und poliklinischen Bereich der Crona Kliniken ein Reanimationsteam unserer Klinik für alle medizinischen Notfälle zur Verfügung.

 

Im Jahr 2013 führte das Reanimationsteam mehr als 70 Notfalleinsätze durch, bei 25 davon handelte es sich um kardio-pulmonale Reanimationen. In den anderen Fällen wurde das Team wegen klinischer Verschlechterung des Zustands eines Patienten gerufen, jedoch erfolgte dies so frühzeitig, dass der Zustand des Patienten noch vor Eintritt eines Kreislaufstillstands stabilisiert werden konnte.

 

Das Reanimationsteam, bestehend aus ärztlichem und pflegerischem Personal der anästhesiologischen Intensivstation mit einem Notfallwagen und spezieller Ausrüstung für das Management schwieriger Atemwegssituationen, kann rund um die Uhr über eine spezielle Hotline (83300) auf unserer Intensivstation angefordert werden. Auch diese Daten werden  im Rahmen des Qualitätsmanagements durch Reanimations-Register der DGAI ausgewertet.

 

  






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