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Forschungsprojekte Mammadiagnostik - Auswahl der wichtigsten Vorhaben

MRT-gestützte Mammainterventionen

Wenn karzinomsuspekte Brustveränderungen ausschließlich in der Magnetresonanztomografie (MRT) detektierbar sind, müssen Sie unter MRT-Sicht abgeklärt werden. Dafür stehen zwei Verfahren zur Verfügung: Die MRT-gestützte Herdmarkierung mittels Draht oder Metallspirale und anschließender operativer Gewebsentfernung oder alternativ die MRT-gestützte Gewebeentnahme mit speziellen Biopsiesystemen (Vakuumbiopsie), die ein gezieltes Ansaugen aus dem verdächtigen Bezirk ermöglichen. Welche der beiden Methoden bezüglich Diagnosesicherheit, Patientenzufriedenheit, kosmetischem Ergebnis, Nebenwirkungsspektrum etc. besser ist, wird derzeit mittels einer vom BMBF mit finanzierten mehrjährigen Studie untersucht. Hier werden Patientinnen mit auffälligen, ausschließlich MRT-detektierbaren Brustveränderungen zufällig für eines der beiden Abklärungsverfahren ausgewählt und die Ergebnisse der Verfahren dann verglichen. Die Nachbeobachtungsdauer beträgt 1,5 Jahre. Die abschließenden Studienergebnisse sind im Jahr 2013 zu erwarten.

 

Vorhersage des Therapieansprechens auf eine neoadjuvante Systemtherapie mittels MRT

Im Fall von ausgedehnten Brustkrebserkrankungen ist oftmals die präoperative (=neoadjuvante) Systemtherapie, d. h. die Verabreichung von Chemotherapeutika oder antihormonellen Substanzen sinnvoll. Diese bewirkt zum einen durch Tumorschrumpfung eine bessere Operabilität und zum anderen die Beseitigung von winzigen Streuherden z. B. im Knochen sowie die Beurteilung der individuellen Wirksamkeit der verabreichten Substanz, da präoperativ ein messbarer Tumor vorhanden ist. Wenn das Medikament keine Wirkung zeigt, sollte ein Medikamentenwechsel oder eine sofortige Operation erfolgen, um unnötige Nebenwirkungen der verabreichten Medikation und eine unnötige Operationsverzögerung und zu vermeiden. Durch alleinige Tastuntersuchung sowie Mammografie und Ultraschall ist die Beurteilung des Ansprechens auf die verabreichte Systemtherapie oftmals schwierig. Die MRT kann mittels Darstellung von gut durchbluteten Brustarealen direkt vitale (=noch lebende) Tumoranteile darstellen. Daher soll eine derzeit in Auswertung befindliche Studie die Frage klären, ob der Therapieerfolg einer neoadjuvanten Systemtherapie bereits frühzeitig (nach 1 oder 2 von 8 Zyklen Chemotherapie) mittels MRT diagnostiziert werden kann, um Therapieversager so frühzeitig zu entdecken. Abschließende Studienergebnisse sind im Jahr 2012 zu erwarten.

 

Hochfeld-MR-Mammografie

Im Fall von ausgedehnten Brustkrebserkrankungen ist oftmals die präoperative (=neoadjuvante) Systemtherapie, d. h. die Verabreichung von Chemotherapeutika oder antihormonellen Substanzen sinnvoll. Diese bewirkt zum einen durch Tumorschrumpfung eine bessere Operabilität und zum anderen die Beseitigung von winzigen Streuherden z. B. im Knochen sowie die Beurteilung der individuellen Wirksamkeit der verabreichten Substanz, da präoperativ ein messbarer Tumor vorhanden ist. Wenn das Medikament keine Wirkung zeigt, sollte ein Medikamentenwechsel oder eine sofortige Operation erfolgen, um unnötige Nebenwirkungen der verabreichten Medikation und eine unnötige Operationsverzögerung und zu vermeiden. Durch alleinige Tastuntersuchung sowie Mammografie und Ultraschall ist die Beurteilung des Ansprechens auf die verabreichte Systemtherapie oftmals schwierig. Die MRT kann mittels Darstellung von gut durchbluteten Brustarealen direkt vitale (=noch lebende) Tumoranteile darstellen. Daher soll eine derzeit in Auswertung befindliche Studie die Frage klären, ob der Therapieerfolg einer neoadjuvanten Systemtherapie bereits frühzeitig (nach 1 oder 2 von 8 Zyklen Chemotherapie) mittels MRT diagnostiziert werden kann, um Therapieversager so frühzeitig zu entdecken. Abschließende Studienergebnisse sind im Jahr 2012 zu erwarten.

 

Bildbeispiel
Mammographie Brust vor ChemotherapieMRT vor Chemo*
Mammographie Brust nach ChemotherapieMRT nach Chemo*
 

 

MR-Tomografie der rechten Brust einer 47-jährigen Patientin vor (links) und nach (rechts) einer neoadjuvanten Chemotherapie. Die hellen Areale zeigen noch vitale Tumoranteile.

 

*Für eine Großansicht klicken Sie bitte auf das jeweilige Bild.

 

 

 

Hochfeld-MR-Mammografie

Die MR-Tomografie der Brust kann heutzutage Läsionen mit einer hohen Ortsauflösung (=Schärfe) darstellen. Eine höhere Magnetfeldstärke ermöglicht es, Bilder mit einer höheren Ortsauflösung darzustellen. Eine detaillierte Darstellung von MR-tomografisch detektierten Befunden ist notwendig, um die Wahrscheinlichkeit einer bösartigen Veränderung abschätzen zu können. Daher soll eine derzeit laufende Studie klären, ob Brustveränderungen an einem Hochfeld-MR-Scanner (Magnetfeldstärke 3 Tesla) besser dargestellt und damit genauer diagnostiziert werden können als an einem MR-Scanner mit einer Magnetfeldstärke von 1,5 Tesla.

 

Klinische Wertigkeit der 3D-Mammografie (Tomosynthese)

Im Fall von mammografisch unklaren oder suspekten Mammaläsionen sind weitere Abklärungsschritte erforderlich (Sonografie, ggfs. MRT, ggfs. Verlaufskontrolle). Die reguläre 2D-Mammografie besteht aus zwei Röntgenbildern, die in verschiedenen Projektionen aufgenommen werden (craniocaudal und mediolateral-oblique). Dabei sinkt die Diagnosesicherheit mit zunehmender Brustdichte, da dichtes Brustdrüsengewebe Befunde verschleiern kann und Überlagerungen von Drüsengewebe Befunde vortäuschen können. Bei der mammografischen Tomosynthese werden 3D-Röntgenbildstapel erzeugt, die ähnlich einem Film an einer geeigneten workstation durchgeblättert werden können. Durch Einzelschichtanalyse werden so Überlagerungsphänomene reduziert. Dadurch ist eine größere Diagnosesicherheit im Vergleich zur 2D-Mammografie zu erwarten. Ob dies zutrifft und bei welchen Befunden der größte Informationszugewinn erfolgt, wird derzeit im Rahmen einer Studie untersucht. Erste Ergebnisse wurden bereits 2011 publiziert. Eine abschließende Datenanalyse ist für 2012 avisiert.

 

Follow-up und Malignomrate von MRT-BI-RADS 3 Befunden

BI-RADS 3 Befunde sind höchstwahrscheinlich gutartig und sollten sicherheitshalber kurzfristig kontrolliert werden. Wenn diese ausschließlich MR-tomografisch darstellbar sind, ist eine MRT-Kontrolle zu empfehlen. Da derartige Kontrollen aufwändig und kostspielig sind, sollten sie möglichst zu einem Zeitpunkt stattfinden, bei dem eine relevante Befundänderung zu erwarten ist. Eine derzeitig in Auswertung befindliche Studie untersucht die Malignomrate von verlaufskontrollierten MRT-BI-RADS 3 Befunden, um zu evaluieren, ob eine MRT-Verlaufskontrolle nach 6 Monaten gerechtfertigt ist oder ob jährliche Kontrollen ausreichen.

 

Klinische Wertigkeit des automatisierten Ganzbrustultraschalls in der Brustkrebsfrüherkennung

Der Brustultraschall ist die wichtigste Zusatzuntersuchung zur Mammografie. Die diagnostische Genauigkeit ist von der Erfahrung des Untersuchers abhängig. Bei der Untersuchung werden lediglich vom Untersucher ausgewählte Befunde dokumentiert (gespeichert). Eine nachträgliche Durchsicht der Untersuchung ist dabei nicht möglich. Zudem ist die Mammasonografie relativ zeitaufwändig und beansprucht relevante Arztarbeitszeiten. Der automatisierte Ganzbrustultraschall ist eine standardisierte Untersuchung, die nicht nur von Ärzten sondern auch von geschultem Fachpersonal (z. B. MTRA) durchgeführt werden kann. Die gesamte Untersuchung wird dabei gespeichert und kann in Form von Filmen auf einer geeigneten workstation zu einem beliebigen Zeitpunkt nach der Untersuchung vom Radiologen angesehen werden. Durch die Standardisierung des Verfahrens ist der automatisierte Ganzbrustultraschlall von der Erfahrung des Untersuchers unabhängig. Eine derzeit laufende Studie soll klären, ob der automatisierte Ganzbrustultraschall eine der manuellen (handgeführten) Sonografie gleichwertig ist, um deren Wertigkeit in der Brustkrebsfrüherkennung beurteilen zu können.

 

 

 

 





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