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Presse und Aktuelles
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Rheumatologie

 Radiologische Diagnostik von Komplikationen bei Immunschwäche

Angesichts der Komplexität der infektiösen und nicht-infektiösen Komplikationen bei Patienten mit Immunschwäche ist sowohl die klinische Betreuung, als auch die radiologische Diagnostik eine große Herausforderung für die beteiligten Ärzte.

Insbesondere eine möglichst frühe Diagnosestellung ist für den weiteren Verlauf der Erkrankung von großer Bedeutung. Dies kann durch die enge Zusammenarbeit aller Fachdisziplinen und durch die langjährige Erfahrung von Radiologen, die sich spezialisiert mit diesem Patientenkollektiv beschäftigen, gelingen.

 

Der Einsatz verschiedener technischer Instrumente (Hochauflösende-Multidetektor-Computertomographie, Magnetresonanz-Tomographie, Ultraschall) erlaubt eine optimale Betreuung der Betroffenen.

 

 

Welche Patienten sind betroffen?

 

  • Patienten die an einer angeborenen Immunschwäche leiden und aktuell eine infektiöse oder nicht-infektiöse Komplikation entwickeln
  • Patienten mit einer erworbenen Immunschwäche, z.B. durch eine hämatologische Erkrankung, HIV-Infektion oder myeloablative Chemotherapie
  • Patienten die immunsuppressiv behandelt werden müssen, z.B. nach Organtransplantation, nach peripherer Stamzelltransplantation (PBSCT) oder aufgrund einer rheumatoiden Arthritis, Kollagenose oder Vaskulitis.
  • Eine langjährige klinische und wissenschaftliche Aktivität auf diesem Gebiet ermöglicht die Umsetzung neuster wissenschaftlicher Erkenntnisse und die ständige Aktualisierung der diagnostischen Algorithmen, was letztlich zu einer Optimierung der Diagnosesicherheit führt.

 

Bildbeispiel
CT Aufnahme BildbeispielplatzhalterCT Abb1 GVHD
Graft-versus-Host-Erkrankung (GVHD)
CT-Aufnahme einer gastrointestinalen Graft-versus-Host-Erkrankung (GVHD).
 

 

Bildbeispiel
CT Aufnahme BildbeispielplatzhalterCT Abb2 Herpesvirus
Herpesvirus-Pneumonie
CT-Aufnahme einer Herpesvirus-Pneumonie unter Immunsuppression.
 

 

 

Bildbeispiel
CT_BeispielplatzhalterDiffuse Alveolarhämorrhagie
Diffuse Alveolarhämorrhagie (DAH)
CT-Aufnahme einer Diffusen Alveolarhämorrhagie nach allogener Stammzelltransplantation
(Link zu )
 

 

Radiologische Diagnostik von rheumatischen Erkrankungen

Die Differenzialdiagnostik von Gelenkerkrankungen stellt eine große Herausforderung sowohl für den klinisch tätigen Rheumatologen als auch für den auf diesem Gebiet spezialisierten Radiologen dar. Die Unterscheidung zwischen aktivierter degenerativer Erkrankung (Arthrose) und floriden entzündlichen Krankheiten mit Befall der Gelenkschleimhaut (Synovialitis), des Muskelansatzes (Enthesitis), der Sehnenscheide (Tenosynovitis) oder der periartikulären Weichteile hat unmittelbare therapeutische Konsequenzen und verlangt somit eine akkurate Diagnostik. Nicht nur die morphologische Darstellung der Gelenksanatomie, sondern vor allem die funktionelle Information z.B. bezüglich der Synovialisperfusion oder -Permeabilität (Diffusion) hilft bei der Einschätzung der entzündlichen Aktivität verschiedener rheumatischer Erkrankungen.

 

Die Primärdiagnostik beginnt in der Regel mittels konventionellem Röntgen der betroffenen Gelenke. Dieses liefert durch Informationen bezüglich des Befallsmuster, der Anzahl der betroffenen Gelenke, bereits aufgetretener Knochenusuren (Knochendefekte) und durch indirekte Zeichen wie beispielsweise periartikuläre Schwellungen und periartikuläre Osteopenie als Aktivitätsindizes, wegweisende Befunde für eine Diagnose. Bei der Interpretation klassischer Röntgenaufnahmen existiert bereits eine langjährige Erfahrung mit klar definierten Diagnostikkriterien. Leider gibt die konventionell-radiologische Diagnostik die relevanten Befunde zumeist erst in einem fortgeschrittenen Stadium wieder.

 

Neue Ansätze zielen darauf ab, unter Einsatz der Weichteilsonographie und vor allem der Magnetresonanz-Tomographie (MRT), entzündliche Gelenksveränderungen bereits im Frühstadium zu diagnostizieren. Die MRT bietet eine zuverlässige Möglichkeit zur Differenzierung verschiedener Gelenkerkrankungen und ermöglicht zudem auch ein Monitoring des Heilungsverlaufes unter medikamentöser Therapie.

 

Ein engmaschiges Therapie-Monitoring ist insbesondere wichtig für neue Therapieformen wie beispielsweise TNF-alpha-Blocker, anti-CD20-Antikörper, anti-IL-1/IL6 R Antikörper, u.a., um sogenannte Non-Responder rechtzeitig zu identifizieren und frühzeitig eine Umstellung auf ein anderes Medikament vornehmen zu können.

 

Das gesamte Spektrum an autoimmunen und autoinflammatorischen Erkrankungen mit all ihren Manifestationsformen (Klein- und Großgefäßvaskulitiden, Myositiden, ZNS-Beteiligung, etc.) wird in der Routinediagnostik klinisch abgedeckt und wissenschaftlich beforscht.

 

 

Welche Patienten sind betroffen?

 

  • Patienten mit Rheumatoider Arthritis
  • Patienten mit Polyarthritis im Rahmen von Kollagenkrankheiten
  • Patienten mit Psoriasisarthritis
  • Patienten mit Kristallarthropathien, erosiver Osteoarthritis
  • Kinder mit JIA
  • Autoinflammatorische Erkrankungen

Eine langjährige klinische und wissenschaftliche Aktivität auf diesem Gebiet ermöglicht die Umsetzung neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse und die ständige Aktualisierung der diagnostischen Algorithmen, was eine Optimierung der Diagnosesicherheit ermöglicht.

Bildbeispiel
CT Aufnahme BildbeispielplatzhalterCT Abb1 RA
Frühform einer RA
Bildbeispiel einer Frühform einer RA. Im konventionellen Röntgenbild sind keine relevanten pathologischen Veränderungen, vor allem keine Usuren, zu erkennen.
 





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