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Zentrum für Seltene pädiatrische Tumoren, hämatologische und immunologische Erkrankungen (ZSPT)

Über uns

Das Zentrum für Seltene pädiatrische Tumoren, hämatologische und immunologische Erkrankungen (ZSPT) wurde 2017 gegründet, um eine optimale Versorgung von Kindern und Jugendlichen mit seltenen onkologischen, hämatologischen und immunologischen Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter zu ermöglichen.

Als selten gelten dabei vor allem solche Erkrankungen, für welche keine anerkannten Therapie-Richtlinien existieren. Hierzu zählen beispielsweise Maligne Melanome, Kolonkarzinome, Pankreatoblastome oder Pleuropulmonale Blastome im Kinder- und Jugendalter.

Kontakt

Zentrum für seltene pädiatrische Tumoren (ZSPT) Hämatologisch-Onkologische Ambulanz

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72076 Tübingen


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08.30 - 15.30 Uhr,
Freitag
10.30 - 12.30 Uhr


E-Mail-Adresse: ZSPT@zse-tuebingen.de


Leitung des ZSPT

Prof. Dr. Rupert Handgretinger

Leitung des ZSPT
Päd. Hämatologie und Onkologie

Universitätsklinik für Kinder- und Jugendmedizin

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PD Dr.med. Ines Brecht

Stellv. Leitung des ZSPT
Päd. Hämatologie und Onkologie

Universitätsklinik für Kinder- und Jugendmedizin

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Schwerpunkte

Darüber hinaus liegt ein Schwerpunkt des ZSPT in der Behandlung refraktärer Erkrankungen, die ein individuell angepasstes interdisziplinäres Therapiekonzept erfordern. Hierbei stehen auch moderne Therapieansätze wie Immuntherapien und die haploidente Stammzelltransplantation zur Verfügung. 

Die Mitglieder des ZSPT sind an der Entwicklung und Durchführung verschiedener Therapiestudien beteiligt. Die Abteilung für Kinderchirurgie und die pädiatrische Neurochirurgie sind als nationale Referenzzentren auf tumorchirurgische Operationen spezialisiert. Eine Übersicht über das Leistungsspektrum und weitere Angebote des ZSPT finden Sie in der rechten Spalte zum Herunterladen.

Beteiligte Kliniken und Kooperationen

STEP-Register für seltene Krebserkrankungen im Kindes- und Jugendalter

Neben der interdisziplinären Arbeit des ZSPT ist in Tübingen auch die Leitung des STEP-Registers angesiedelt, welches seit 2012 systematisch und deutschlandweit Patienten mit seltenen Tumorerkrankungen im Kindes- und Jugendalter in Kooperation mit der deutschen Gesellschaft für pädiatrische Onkologie und Hämatologie sammelt. Durch die Analyse dieser Fälle wird ein kontinuierlicher Zuwachs an Wissen um seltene Tumoren ermöglicht und in der Folge eine verbesserte Behandlung von Kindern und Jugendlichen mit seltenen Tumoren weltweit. Die Leitung des STEP-Registers erfolgt in enger Zusammenarbeit mit der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin Dortmund. 

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Krebsprädispositions-Register

Durch die Arbeit des Krebsprädispositions-Registers sollen genetische Erkrankungen mit erhöhtem Krebsrisiko gesammelt und analysiert werden. Hierdurch sollen Mechanismen der Krebsentstehung entschlüsselt und mögliche Früherkennungs-Untersuchungen evaluiert werden. Gleichzeitig bietet das Krebsprädispositions-Register betroffenen Patienten und Angehörigen viele Informationen zu medizinischen Hintergründen und Behandlungsmöglichkeiten.

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European Reference Network for Paediatric Oncology (ERN PaedCan)

European Reference Networks sind eine Initiative der Europäischen Union, um eine Zusammenarbeit nationaler Gesundheitssysteme zur optimalen medizinischen Versorgung von Patienten in der gesamten EU zu fördern. Im Rahmen des ERN für Krebserkrankungen im Kindesalter werden Strukturen aufgebaut, die eine qualitativ hochwertige und kosteneffiziente Versorgung von Kindern und Jugendlichen mit Krebserkrankungen unabhängig vom jeweiligen Wohnsitz ermöglichen, z.B. durch e-Health-Technologien wie virtuelle Tumorboards. 

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European Cooperative Study Group for Pediatric Rare Tumors (EXPeRT)

EXPeRT stellt eine internationale Arbeitsgemeinschaft von Fachexperten auf dem Gebiet der seltenen Krebserkrankungen im Kindes- und Jugendalter dar, die ihre Forschungsaktivitäten gebündelt haben, um das Wissen über diese Erkrankungen gemeinsam auszubauen und die Behandlung von Kindern und Jugendlichen mit Krebserkrankungen weiter zu verbessern.

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Paediatric Rare Tumours Network European Registry (PARTNER-Project)

Das PARTNER-Projekt soll bestehende nationale Register zu seltenen Krebserkrankungen im Kindes- und Jugendalter bündeln und somit eine EU-weite Erfassung von diesen Krankheitsfällen ermöglichen. Dadurch wird ein optimaler Informationsgewinn gewährleistet, welcher letztlich den betroffenen Patienten und Angehörigen durch eine weiter verbesserte Behandlung zu Gute kommt. Das PARTNER-Projekt ist Bestandteil des ERN für Krebserkrankungen im Kindesalter.

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PDF Artikel über das Partnerprojekt

Das ZSPT wird unterstützt durch

Der „Förderverein für krebskranke Kinder Tübingen e.V.“ und seine Stiftung, die „Stiftung des Fördervereins für krebskranke Kinder Tübingen“ unterstützen seit Jahren krebskranke Kinder, deren Familien und die onkologische Abteilung der Tübinger Kinderklinik. Die Gründung des Zentrums für seltene pädiatrische Tumore halten wir für einen richtigen und wichtigen Schritt, da in diesem Zentrum wichtige Forschungsarbeit im Bereich Onkologie geleistet wird, weshalb wir dieses Zentrum fördern und unterstützen. Da die Stiftung des Fördervereins vor allem Forschungsvorhaben unterstützt, erleichtert sie den Arbeitsstart des Zentrums für seltene pädiatrische Tumoren durch eine stellenbezogene Finanzierungszusage.

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