Medizinische Universitätsklinik
Innere Medizin II
Hämatologie, Onkologie, klinische Immunologie und Rheumatologie

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Für akute Notfälle


Molekulare Mechanismen GvHD

Identifikation der molekularen Mechanismen der Graft versus Host Erkrankung

Die allogene Stammzelltransplantation ist für viele Patienten mit hämatologischen Systemerkrankungen die einzig kurative Therapieoption. Obwohl damit eine stabile Remission der Grunderkrankung erreicht werden kann, sind die therapieassoziierten Komplikationen erheblich. So entwickelt ein Großteil der Patienten nach der Transplantation eine Graft versus Host Erkrankung (GvHD), die abhängig vom Manifestationsorgan mit einer ausgepragten Morbidität und Mortalität verbunden ist. Chronische Verläufe sind häufig und dann mit der Notwendigkeit einer langfristigen Immunsuppression und anderer Folgetherapien verbunden. Häufig bedeutet die GvHD, besonders in ihrer chronischen Form massive Einschränkungen in der Lebensqualität. Obwohl die Zahl der möglichen Stammzellspender weltweit immer mehr zunimmt und die Therapie der GvHD immer ausgefeilter wird, ist die GvHD weiterhin eine große Herausforderung.

Im Rahmen der GvHD kommt es zur Erkennung von Empfängergewebe durch das transplantierte Immunsystem, speziell durch Spender-T-Zellen, die primär HLA-Unterschiede zwischen Spender und Empfänger erkennen, aber auch durch Stoffwechselprodukte (sog. Epitope) auf der Zelloberfläche von Empfängerzellen aktiviert werden, die durch genetische Unterschiede zwischen Spender und Empfänger auf den Zellen des jeweils anderen unterschiedlich vorkommen. Welches diese genauen Angriffspunkte der T-Zellen sind, ist bislang nicht bekannt.

Die Arbeitsgruppe von Dr. Sebastian P. Haen versucht, die T-Zell-Epitope zu identifizieren, die durch das transplantierte Abwehrsystem erkannt werden. Aus den gewonnenen Erkenntnissen sollen therapeutische Konsequenzen abgeleitet und Spender-Empfänger-Paarungen identifiziert werden, die günstig fur die Prävention einer GvHD sind.

Neben der Charakterisierung von T-Zellen untersucht die Arbeitsgruppe lösliche Alarmsignale für das Immunsystem im Blut der Patienten, die für die Entwicklung, Modulation und Aufrechterhaltung einer GvHD eine Rolle spielen.

Kontakt

Arbeitsgruppenleiter

frontend.sr-only_#{element.contextual_1.children.icon}: Dr. med. S. Haen


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