Kinder- und
Jugendpsychiatrie

Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie im Kindes- und Jugendalter

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Adresse: Osianderstraße 14-16
72076 Tübingen


Telefonnummer: 07071 29-82338 allgemeine Informationen


Faxnummer: 07071 29-25146


Forschung

Die Abteilung Psychiatrie und Psychotherapie im Kindes- und Jugendalter ist aktuell mit mehreren Forschungsprojekten sowohl im Bereich klinischer Studien, Versorgungsforschung, als auch Grundlagenforschung aktiv. Untenstehend finden Sie eine Auflistung aktuell laufender Projekte mit weiteren Informationen auf der jeweiligen Projektseite. Bei näherem Interesse können Sie sich an die jeweiligen Projektbeteiligten wenden.

Forschungsschwerpunkte

Die Forschung beschäftigt sich mit der Erklärung psychischer Erkrankungen, sowie evidenzbasierter Verbesserung von Therapieangeboten. Ein weiterer Forschungsstrang beschäftigt sich mit grundlegenden Unterschieden zwischen gesunden und psychisch erkrankten Kindern und Jugendlichen.

ADHS und Übergewicht


Entwicklung eines Therapiemanuals

Die häufige Komorbidität von ADHS und Übergewicht/Adipositas wird durch eine Spezialsprechstunde adressiert. Derzeit bestehen keine festen Behandlungskonzepte bei Vorliegen beider Störungen. In Zusammenarbeit mit der Abteilung Psychosomatische Medizin soll für Kinder und Jugendliche mit beiden klinischen Bildern ein spezialisiertes und effektives Behandlungsangebot geschaffen werden. Es soll auf der Basis der vorhandenen Manuale für die einzelnen Störungsbilder ein neues Manual erstellt und auf Wirksamkeit überprüft werden.  


Projektteam:

Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie im Kindes- und Jugendalter, Universitätsklinikum Tübingen
Dipl. Psych. Priska Schneider, Dr. Dipl. Psych. Ute Dürrwächter, Prof. Dr. Tobias Renner

Abteilung Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Universitätsklinikum Tübingen
Dr. Florian Junne, MSc; Prof. Dr. Stephan Zipfel

Anorexie Register

Hierbei handelt es sich um ein internetbasiertes Patientenregister, in dem soziodemographische und klinische Angaben, sowie Informationen zur Behandlung von Kindern und Jugendlichen mit Aneroxia Nervosa festgehalten werden. Ausgehend von der Universität Aachen, Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters (Prof. Dr. Beate Herpertz-Dahlmann) und der Universität Duisburg-Essen, Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters (Prof. Dr. Johannes Hebebrand), nehmen mittlerweile 16 Kliniken, einschließlich der Abteilung Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie im Kindes- und Jugendalter des Universitätsklinikums Tübingen, an dem Register teil.


Projektteam:

Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie im Kindes- und Jugendalter, Universitätsklinikum Tübingen
Dr. Daniela Hagmann, Dipl.biol. Elena Müller, Helen Spieles, Dr. Corinna Hueck, PD Dr. Annette Conzelmann, Prof. Dr. Tobias Renner

Aus der Tagesklinik zurück in die öffentliche Schule

Identifizierung der Bedingungen für eine erfolgreiche schulische Reintegration

 Die vorliegende Studie zielt daher auf die Erfassung der psychosozialen und akademischen Herausforderungen von Kindern während dieser Rückführung und untersucht Zusammenhänge von Herausforderungen sowohl aus Patientensicht als auch aus der Sicht von familiären Bezugspersonen und Lehrkräften. Studienteilnehmer sind Patienten der Tagesklinik der Kinder- und Jugendpsychiatrie, sowie jeweils ein Elternteil und eine Lehrkraft des Kindes. 

Die Erhebung folgt einem intensiven Längsschnittdesign. Mit einer smartphonebasierten Untersuchung werden über einen Zeitraum von 50 aufeinander folgenden Schultagen aus drei Perspektiven die Selbstregulation des Kindes, die Selbstwirksamkeit aller Teilnehmenden, sowie die Stressbelastungen erfasst. Bei Aufnahme in die Tagesklinik, bei Entlassung sowie acht Wochen nach Entlassung werden außerdem verschiedene klinische Fragebögen erhoben.


Projektteam:

Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie im Kindes- und Jugendalter, Universitätsklinikum Tübingen
Prof. Dr. Tobias Renner, PD Dr. Annette Conzelmann, Dr. Ute Dürrwächter, Vera Brenner


Psychologisches Institut Tübingen, Abteilung Schulpsychologie
Prof. Dr. Caterina Gawrilow, Dr. Johanna Schmid, Dr. Christiane Fiege, Leona Hellwig


Hector-Institut für Empirische Bildungsforschung Tübingen
Prof. Dr. Augustin Kelava

Autismus & Schlaf

Gemeinsam mit dem Institut für Medizinische Psychologie und Verhaltensneurobiologie, beschäftigt sich das Projekt Autismus & Schlaf mit der Gedächtniskonsolidierung bei Kindern mit Autismus-Spektrum-Störung (ASS). Deklarative und prozedurale Gedächtnisaufgaben werden in einer Lernphase gelernt und später wieder abgerufen. Es wird untersucht, ob die Gedächtnisleistung nach einer Nacht Schlaf im Vergleich zu einem normalen Tag verbessert ist und ob sich Kinder mit Autismus von Kindern ohne die Störung unterscheiden. Der Schwerpunkt liegt dabei u.a. auf der Erhebung des Schlafes mittels Polysomnographie, um Informationen über Schlafqualität und –physiologie zu erhalten. Ziel ist es, längerfristig die Schlafqualität von Kindern mit ASS zu verbessern um etwaige Nachteile der schlafabhängigen Gedächtniskonsolidierung zu minimieren.


Projektteam:

Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie im Kindes- und Jugendalter, Universitätsklinikum Tübingen
Prof. Dr. Tobias Renner, Dr. Gottfried Maria Barth, M.A., PD Dr. Annette Conzelmann, Lisa Ebbeler, M.Sc. Psych. Eva-Maria Kurz, Damaris Schenk


Institut für Medizinische Psychologie und Verhaltensneurobiologie, Universitätsklinikum Tübingen
Prof. Dr. Jan Born, Dr. Katharina Zinke

ESCAlife


Studie zur Untersuchung eines gestuften Behandlungsprogramms für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit ADHS

Auszug aus der Studienhomepage:

ESCAlife (Evidence-based, Stepped Care of ADHD along the life-span) ist eine Studie im Rahmen des Forschungsnetzes zu psychischen Erkrankungen, finanziert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung. ESCAlife hat das Ziel ein spezialisiertes, neu entwickeltes Behandlungsprogramm zu überprüfen. Mittlerweile gibt es zwar viele gute Behandlungen, die wirksam bei einer ADHS helfen ( z.B. Selbsthilfeprogramme, Trainings für Eltern und Erzieher, Psychotherapie oder Medikamente), allerdings sind nicht alle Patienten mit ADHS gleich. Menschen haben unterschiedliche Stärken und Schwächen. Manche sind z.B. impulsiver als andere, haben dafür aber weniger Aufmerksamkeitsprobleme. Deshalb helfen auch nicht alle Behandlungen bei allen ADHS-Patienten gleich gut. Leider weiß man aber noch nicht genau, welche Behandlungen wann für welche Patienten am besten sind. Um das herauszufinden, haben sich erfahrene Ärzte, Ärztinnen, Psychologinnen und Psychologen eine Studie überlegt; das Ministerium für Bildung und Forschung gibt das Geld dafür. Dieses Programm für die Behandlung von ADHS ist „gestuft“ und „adaptiv“. Das heißt die Behandlung richtet sich nach der Art und Schwere der Probleme und danach, wie gut jemand auf eine Behandlungsmethode anspricht. Die Teilstudien sind nach Alter sortiert und man kann in verschiedenen Kliniken in ganz Deutschland teilnehmen.


Projektteam Tübingen Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie im Kindes- und Jugendalter:

M.Sc. Psychologie Anja Schöllhorn, M.A. Pädagogik Ida Steinacker, M.Sc. Psychologie Laura Drüsedau, Dr. Diplom-Psychologin Ute Dürrwächter, Prof. Dr. Tobias Renner 


Teilnahme möglich:

Wenn Sie Interesse an der Studie haben, Sie bzw. Ihr Kind zwischen drei und 18 Jahren alt sind und der Verdacht oder bereits die Diagnose einer ADHS besteht, dann melden Sie sich gerne bei uns per Mail oder telefonisch (07071 29-85289) und vereinbaren Sie einen persönlichen Termin.

Vorteile der Studienteilnahme

  • Teilnehmer erhalten ohne lange Wartezeiten die beste ADHS-Behandlung, die das Gesundheitssystem derzeit hergibt
  • Die multimodale Behandlung wird für die Teilnehmer individuell zugeschnitten und erfolgt an einem Zentrum
  • Teilnehmer tragen dazu bei herauszufinden, welche Behandlung bzw. welche Kombination an Behandlungsbausteinen bei welchen Patienten am besten wirkt

fMEG bei Gedeihstörungen

Intrauterin wurden Feten mit unterschiedlicher Geheihung mittels fetaler Magnetenzephalographie untersucht und Unterschiede evozierter Potentiale erfasst. Die Aktivierungsmuster sollen als mögliche Prädiktoren für die psychische und kognitive Entwicklung der Kinder überprüft werden. Aktuell wird die psychische und kognitive Entwicklung der Kinder im Vorschulalter sowie der Eltern im Rahmen eines Follow-up untersucht.


Projektteam: 

Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie im Kindes- und Jugendalter, Universitätsklinikum Tübingen
PD Dr. Annette Conzelmann, Jana Meyer, Anne Pfeifer, Prof. Dr. Tobias Renner

Forschungsinstitut für Frauengesundheit/ fMEG-Zentrum, Universitätsklinikum Tübingen
Dr. Isabelle Kiefer-Schmidt, Prof. Dr. Hubert Preißl

Internetbasierte Psychotherapie bei Kindern und Jugendlichen mit einer Zwangsstörung

Im Rahmen eines internationalen, multizentrischen Forschungsprojekts und in Kooperation mit dem Geschäftsbereich Informationstechnologie (GB IT) untersucht dieses Projekt den Einsatz von internetbasierter Psychotherapie zur Behandlung von Zwangsstörungen bei Kindern und Jugendlichen.
Dabei werden Heranwachsende von 7 bis 17 Jahren nach kognitiv-verhaltenstherapeutischen „State of the Art“-Methoden über Videokonferenzen behandelt. Auf diesem Wege können auch konkrete Übungen zur Überwindung der Zwänge vom Therapeuten im eigenen Umfeld der Kinder und Jugendlichen begleitet werden. Außerdem wird die Behandlung durch zeitnahe Erfassungen per Smartphone-App und Physio-Armband ergänzt. Die erfassten Maße werden wiederrum in den Therapiestunden genutzt.
Die wissenschaftlichen Fragestellungen der Studie sind zweigeteilt. Auf der einen Seite wird die Umsetzbarkeit und Wirksamkeit der internetbasierten Therapie für eine Bandbreite an Kindern und Jugendlichen untersucht. Auf der anderen Seite entwickeln und testen die Kooperationspartner vom GB IT im Rahmen dieser Studie eine Datenplattform für digitale Patientenbehandlung, die auch auf andere Projekte ausgeweitet werden soll. 


Projektteam:

Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie im Kindes- und Jugendalter, Universitätsklinikum Tübingen
PD Dr. Annette Conzelmann, Dr. Katharina Allgaier, Julian Hummel, Prof. Dr. Tobias Renner

Freiberuflicher Programmierer
Matthias Nickola

Geschäftsbereich Informationstechnologie, Universitätsklinikum Tübingen
Dr. Heinrich Lautenbacher, Verena Ihler, Dr. Michael Thiede 


Kliniken der Stadt Köln
Karsten Hollmann, Prof. Dr. Christoph Wewetzer 


Weitere Informationen zur Studie finden Sie in unserem Flyer zur internetbasierten Psychotherapie.


Teilnahme möglich:

Derzeit können sich Kinder und Jugendliche mit Zwangssymptomen oder deren Eltern für eine Teilnehme an der Therapiestudie melden. Bei Interesse und für weitere Informationen wenden Sie sich gerne an unseren Studientherapeuten (Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut) Karsten Hollmann unter 01573-0344314. 

Mehr dazu

Kinder nehmen das Geschehen im Klassenzimmer ganz unterschiedlich wahr. Besonders bei Kindern, die Probleme mit der Konzentration oder der Kontrolle des Verhaltens und beispielsweise eine ADHS-Diagnose haben, können verschiedene Ereignisse in der Klasse Aufmerksamkeit und Lernen beeinflussen.
Im Rahmen dieser Studie möchten wir mithilfe eines virtuellen Klassenzimmers mehr darüber erfahren, inwiefern der Sitzplatz eines Kindes im Klassenraum eine mögliche Hilfestellung bieten kann, um unter Berücksichtigung individueller Lernvoraussetzungen erfolgreich(er) zu lernen.
Für diese Studie suchen wir Kinder der 5.-7. Klasse, die Interesse an der Teilnahme haben!

Flyer

Dr. Friederike Blume

Habilitandin

Telefonnummer: 07071 29-75633

E-Mail-Adresse: Friederike.Blume@uni-tuebingen.de

frontend.sr-only_: Kontakt

Lundbeck Kites Studie

Kites ist eine internationale klinische Forschungsstudie der Firma Lundbeck, an der auch die Abteilung Psychiatrie und Psychotherapie im Kindes- und Jugendalter des Universitätsklinikums Tübingen teilnimmt, und die die Sicherheit und Wirksamkeit des Prüfpräparats Vortioxetin im Vergleich zu Placebo und Fluoxetin untersucht. Teilnehmen können Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 7 und 17 Jahren mit der Diagnose einer schweren Depression. Die Studie umfasst eine 12-wöchige Behandlungsphase, die neben einer Pharmakotherapie eine kurze psychotherapeutische Intervention (sog. ‚Kurze psychosoziale Intervention‘) beinhaltet.

Weitere Informationen entnehmen Sie dem Flyer.


Projektteam:

Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie im Kindes- und Jugendalter, Universitätsklinikum Tübingen
Dipl.biol. Elena Müller, Bernd Gomeringer, Hanna Brauner, Helen Spieles, Dr. Daniela Hagmann, Dr. Gottfried Maria Barth, M.A., Prof. Dr. Tobias Renner

Gestuftes Versorgungsmodell zur Förderung der mentalen Gesundheit von Flüchtlingen:

Therapie von Jugendlichen, die durch ihre Fluchterfahrungen belastet sind. In der Studie soll überprüft werden, ob die angebotenen Hilfen wertvoll für sie sind und auch in Zukunft in Deutschland eingesetzt werden können.

Mehr zur Studie

SAD Studie

Der Fachbereich Psychologie (Projektleitung: Stefan Lüttke) und die Abteilung Psychiatrie und Psychotherapie im Kindes- und Jugendalter untersucht innerhalb der SAD-Jugendstudie (Social cognition in adolescents with depression) als erste Arbeit, die sozial-kognitive Fähigkeiten bei depressiven Jugendlichen. Wir nehmen an, dass elterliche Faktoren (z.B. psychische Erkrankungen), Kindheitstraumata und genetische Faktoren zu einer ungünstigen Eltern-Kind-Interaktion (z.B. Bindungssicherheit) führen, die eine "Fehlentwicklung" sozial-kognitiver Fähigkeiten fördert. Die veränderten sozial-kognitiven Fähigkeiten wiederum begünstigen ihrerseits die Entstehung depressiver Erkrankungen im Jugendalter. Die Studie untersucht 11-17-Jährige depressive und gesunde Jugendliche aller Schulformen. Eingesetzt werden neueste Methoden, um die Verarbeitung von Emotionen und die Perspektivübernahme zu erfassen, sowie Speichelproben zur Analyse von Genen, die sowohl mit der Depression als auch sozial-kognitiven Fähigkeiten zusammenhängen.

Weitere Informationen zur Studie entnehmen Sie bitte dem Flyer.


Projektteam:

Fachbereich Psychologie, Mathematische-Naturwissenschaftliche Fakultät, Eberhard-Karls-Universität Tübingen
Dipl. Psy. Stefan Lüttke
Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie im Kindes- und Jugendalter, Universitätsklinikum Tübingen
PD Dr. Annette Conzelmann, Prof. Dr. Tobias Renner

TDM-VIGIL Pharmakovigilanz bei Patienten im Kindes- und Jugendalter

Mittels eines internetbasierten Patientenregisters werden in diesem multizentrischen Studienprojekt Informationen zum Verordnungsverhalten von Psychopharmaka im Kindes- und Jugendalter systematisch erfasst. Die TDM-VIGIL Studie (TDM: kurz für Therapeutic Drug Monitoring) besteht aus 2 Teilprojekten:

Das Teilprojekt 1 umfasst eine klinische Studie nach dem Arzneimittelgesetz zur (Off-Label) Anwendung von Antidepressiva und Antipsychotika bei Kindern und Jugendlichen zwischen 4 und 18 Jahren. Mittlerweile nehmen 17 Zentren aus drei Ländern an der Studie teil. Ziel des Teilprojekts 2 ist es, arzneimittel-bedingte Risiken von Psychostimulanzien bei Kindern und Jugendlichen mit einer hyperkinetischen Störung zu untersuchen. 8 Kliniken und eine Facharztpraxis schließen hierfür Daten von PatientInnen im Alter bis zum 18. Lebensjahr ein.

Leiter der klinischen Prüfung/Projektverantwortlicher beider Teilprojekte ist Prof. Dr. med. Marcel Romanos, Zentrum für Psychische Gesundheit, Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie Psychosomatik und Psychotherapie, Universitätsklinikum Würzburg. Gefördert wird die TDM VIGIL Studie durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM), Bonn. Die Abteilung Psychiatrie und Psychotherapie im Kindes- und Jugendalter des Universitätsklinikums Tübingen ist an der PatientInneneinschließung beider Teilprojekte beteiligt.


Projektteam:

Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie im Kindes- und Jugendalter, Universitätsklinikum Tübingen
Dipl.biol. Elena Müller, Bernd Gomeringer, Dr. Katherine Schweitzer, Helen Spieles, Eva Sitz, PD Dr. Annette Conzelmann, Dr. Gottfried Maria Barth, M.A., Prof. Dr. Tobias Renner

TüTASS

Das Tübinger Training für Autismus-Spektrum-Störungen (TüTASS) soll Kindern und Jugendlichen im Alter von 8-14 Jahren mit einer Autismus-Spektrum-Störung helfen, sich besser in ihrem Alltag  zurechtzufinden. Dies kann durch die Verbesserung der sozialen Interaktion und durch die Abnahme von Verhaltensauffälligkeiten gelingen.

Dazu wird im TüTASS die achtsame Wahrnehmung von Körper, Umwelt und Gefühlen geübt. Zudem werden im Verlauf des Trainings spezielle alltägliche Problembereiche von Kindern und Jugendlichen mit einer Autismus-Spektrum-Störung behandelt und auf die individuellen Probleme der Kinder und Jugendlichen eingegangen.
Das TüTASS besteht aus 20 Trainingsterminen, jeweils 90 min, die in einem zweiwöchigen Rhythmus in der Ambulanz der Kinder- und Jugendpsychiatrie in Tübingen stattfinden. 

Weitere Informationen finden Sie in unserem Flyer.


Projektteam:

Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie im Kindes- und Jugendalter, Universitätsklinikum Tübingen
Prof. Dr. Tobias Renner, Dr. Gottfried Maria Barth, M.A., PD Dr. Annette Conzelmann, M.Sc. Psychologie Laura Drüsedau
Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät, Fachbereich Psychologie, Eberhard-Karls-Universität Tübingen
Prof. Dr. Martin Hautzinger


Teilnahme möglich:

Bei Interesse an einer Teilnahme und für weitere Informationen wenden Sie sich gerne an Dr. Gottfried Maria Barth und M. Sc. Psychologie Laura Drüsedau.

TWIN-health

Aufbau einer Geburtskohorte von Zwillingen am UKT und assoziierten umliegenden Krankenhäusern. Des Weiteren sollen am UKT entbundene und versorgte Zwillinge rekrutiert und untersucht werden. Es werden für Fragestellungen zur somatischen und psychischen Entwicklung unterschiedliche Fachbereiche beteiligt sein (Humangenetik, Mikrobiologie, Gynäkologie, Biometrie, Psychosomatik, KJPPP). 


Projektteam: 

Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie im Kindes- und Jugendalter, Universitätsklinikum Tübingen
Prof. Dr. Tobias Renner

Verbundforschungsprojekt zu Flüchtlingen

Hierbei handelt es sich um ein durch das Baden-Württemberger Ministerium für Wissenschaft und Kunst gefördertes Projekt zur Gesundheit von Flüchtlingen. Die KJP Tübingen ist an einem Unterprojekt zur Entwicklung von online-Materialien für Geflüchtete beteiligt. Des Weiteren ist geplant, mittels mixed-methods Design eine Gruppe von jesidischen Mädchen und Frauen eines speziellen Unterstützungsprogramms zu untersuchen.


Projektteam:

Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie im Kindes- und Jugendalter, Universitätsklinikum Tübingen
Hazar Al-Barazi, Nora Ateia, MA; Prof. Dr. Tobias Renner

Abteilung Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Universitätsklinikum Tübingen
Dr. Florian Junne, MSc; Dr. Dipl.-Psych. Petra Windthorst, Prof. Dr. Stephan Zipfel



DGKJP-Forschungstagung

Unter dem Motto "Bridging the Gap: Von der Grundlagenforschung zur Intervention" findet am 01. und 02. März 2018 die Forschungstagung der DGKJP e.V. am Universitätsklinikum Tübingen, Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie im Kindes- und Jugendalter, statt.

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